Neues

aus dem Lagotto Romagnolo - Zwinger "Folletti di Tartufo"

22.Juli 2021

 

Zur Abwechslung gibt es heute mal nichts über die Welpen, sondern etwas gaaanz anderes, nämlich über Hunde! Gestern besuchten uns Freunde, die uns ihr neues Familienmitglied, einen zwölf Wochen alten Magyar Viszla, vorstellen wollten. Der Bursche zwar noch im Kindergartenalter, aber trotzdem fast schon so groß wie unsere Lockenköpfe, am Anfang wegen der geballten weiblichen Übermacht doch eher etwas irritiert und schüchtern, aber es dauert gar nicht lange und das ungarische Temperament und die jugendliche Neugier siegten. Am Ende mussten wir aus Rücksicht auf die Kondition des Jungspundes die Beteiligten trennen, denn trotz zwischendurch eingelegter kurzer Pausen war ein Ende des munteren Treibens nicht in Sicht. Logischerweise sind unsere Damen schon aufgrund ihres Alters diesem "Kleinkind" überlegen. Oliva ist mit sieben Monaten die Jüngste, aber damit ist man in Hundekreisen schon ein sich bereits erwachsen fühlender Teenager.

 

Interessant für uns war das Verhalten unserer Damen diesem Neuling gegenüber. Eboli, mit ihren sieben Jahren und als aktuell sehr engagierte Mutter, machte dem Fremden gegenüber unerbittlich klar, dass er in ihrem Revier rein gar nichts zu suchen hatte. Natürlich vermieden wir jedes Risiko und sie blieb im Welpenzimmer, aber sobald der Jungspund vor der Terrassentür auftauchte, brach hinter der Glasscheibe die Hölle los.

 

Ilva, inzwischen viereinhalb Jahre alt, blieb sich selber treu - als gut erzogene Dame im besten Alter zeigt man für eine begrenzte Zeit ein freundlich vorgetragenes Desinteresse - man will ja schließlich wissen, was das für Einer ist, der da so eine Schau abzieht. Aber schon beim ersten geringstmöglichen Unterschreiten des gebotenen "Anstandsabstandes" wurden warnend die Augenbrauen hochgezogen. Aber für ihre Verhältnisse dauerte es trotzdem recht lange. bis sie dem Jungspund durch scharfes Knurren und die gezeigten Zähne klar machte, dass jetzt Schluss sei. Basta! Lennox verinnerlichte das auch umgehend und ging ihr von da an betont deutlich aus dem Weg.

 

Monia, jetzt gut zwei Jahre alt, hat uns wieder einmal begeistert, sie ist einfach unglaublich in ihrem unkomplizierten, offenen, freundlichen - ja, mir fällt einfach nichts besseres ein - großherzigen Wesen! Sie nahm den anfänglich etwas verunsicherten Burschen unter ihre Fittiche, erklärte ihm freundlich die bei uns geltenden Regeln, korrigierte mit Nachsicht ein paar kleine Fehltritte, übernahm ohne zu zögern die Rolle der persönlichen Betreuerin und erlaubte ihm, bei dieser Gelegenheit einmal so richtig die Wutz rauszulassen. Und das die ganze Zeit mit gleichbleibender Begeisterung. - Immer wieder fragen wir uns bei solchen Gelegenheiten, wie es wohl gekommen sein mag, dass sie Ilvas Tochter ist und nicht zum Beispiel die ihrer Großmutter Eboli?

 

Über die sonst so kesse und vorlaute Oliva haben wir uns wirklich gewundert - möglicherweise war ihr der kurzhaarig aalglatte junge Viszla irgendwie zu nackt, nicht korrekt genug angezogen. So als Lagotto trägt man doch einen anständigen, gepflegten Pelz! Jedenfalls war ihr der Bursche zumindest anfänglich überhaupt nicht geheuer. Seinen Annäherungsversuchen entzog sie sich längere Zeit immer wieder so rasant, dass es schon - man muss es leider so sagen - irgendwie nach Flucht aussah. Nach dem sie aber lange genug beobachten konnte, dass Monia durch den intensiven Kontakt mit Lennox ganz offensichtlich keinen Schaden davon trug, beteiigte sie sich schließlich auch und machte aus dem bisherigen Duett einen flotten Dreier.

Hier noch drei aktuelle Fotos von Olivas Schwester Olympia, die nach den Berichten ihres Frauchens sich bestens entwickelt und mit Nachbars Hunden schon längst Freundschaften geschlossen hat. Sie ist schon optisch unserer Oliva zum Verwechseln ähnlich und auch sonst durchaus mit ihr vergleichbar. Die Familie ist von ihr immer noch schwer begeistert, was wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Denn sie hört dem Sohn sogar bei dessen Geigen-Exerzitien zu, nur wenn es ihr zu lange dauert, das Niveau Paganinis zu erreichen, zieht sie sich diskret in den Flur zurück. Anschließend werden dann gemeinsam Entspannungsübungen gemacht - was wir vielleicht auch mal mit unserer Oliva versuchen sollten. 

 

 

 

16. Juli 2021

Eboli sieht hier zwar immer noch etwas erschöpft aus, was auch durchaus glaubhaft ist, aber ihr Blick soll hier eher sagen: "Komm, rück´ mal ein paar Leckerchen raus, die hab´ ich mir redlich verdient!" Die hat sie auch gerne bekommen.

 

Heute ist es uns mal gelungen, als Eboli draußen unbedingt notwendige Geschäfte erledigen musste, einen etwas längeren Blick in die Kinderstrube zu werfen. Und prompt erwischten wir die Welpen bei ihrer zweitliebsten Beschäftigung - schlafen! Als Mutter aber zurück kam, wurden sofort alle wach und hofften auf ihre liebste Beschäftigung - fressen, bzw. trinken. Alle? Nein, einer ist immer dabei, der so fest pennt, dass er die Aufregung erst mal nicht mitkriegt, aber lange dauert das nie. Der Nachwuchs war zunächst etwas enttäuscht, denn Mutter war der Meinung, sie müsste die Kleinen vor Tisch erst noch einmal feucht durchwischen - was auch bei Hundekindern kaum auf Gegenliebe stößt.

 

Doch als Eboli Anstalten machte, sich hinzulegen, zog der Nachwuchs wie die Lemminge sofort dorthin, wo er der Futterquelle am nächsten zu sein glaubte. Und dann kommt es immer zu der berühmt-berüchtigten Haufenbildung, so dass der unbefangene Betrachter  froh ist, dass diese Raubtiere noch keine Zähne haben und es auch mit der Motorik noch nicht so arg weit her ist. Sonst würde sicher gar zu schnell das Blut fließen.

14. Juli 2021

Heute gibt es noch ein paar Fotos und Anmerkung zu unserem P-Wurf, die wir gestern Abend einfach nicht mehr geschafft haben. Eboli sieht nun nach ein wenig Körperpflege und nach einigen kräftigen Mahlzeiten deutlich gepflegter aus und hat sich sichtbar von den vorangegangenen Anstrengungen erholt. Auch die Welpen sehen nicht mehr so verschrumpelt und zerknautscht aus und machen einen wirklich gesunden Eindruck. Bis auf einen, der wohl meinte 340 gr sind genug, haben alle zwischen 10 und 20 gr von einem auf den anderenTag zugenommen. Sie schlafen und trinken in regelmäßigem Wechsel, und dass es ihnen gut geht merkt man hauptsächlich daran, dass man rein gar nichts von ihnen hört.

 

Im Laufe der nächsten Tage werden wir uns die passenden Namen einfallen lassen. Ab dann werden sie streng nach Vorschrift gelistet, nämlich die Rüden zuerst und am Schluss die diesmal einzige Hündin und auch in alphabetischere Reihenfolge - und nicht mehr wie jetzt noch nach der Uhrzeit, zu der sie diese schöne Welt erstmals erblickten. Doch halt, das kann ja nicht stimmen, denn sehen können sie ja erst ab etwa 14 Tagen!

13. Juli 2021

 

Der gestrige Tag war recht unterhaltsam und entbehrte gegen Abend auch nicht einer gewissen Spannung. Nach dem Mittagessen konnten wir den angekündigten Besuch empfang, über den wir uns immer wieder wirklich freuen - Helios besuchte uns wieder einmal, natürlich in Begleitung seines Chauffeurs Georg und seiner Haushälterin Elfriede. Wir Menschen freuten uns natürlich sehr über das Wiedersehen, waren es doch zwei, drei Stunden angenehmer und immer wieder interessanter Unterhaltung bei Kaffee und einigen konditorischen Köstlichkeiten, die uns dankenswerterweise mitgebracht wurden.

 

Unter den Hunden ließ sich das etwas langsamer an - Ilva ist eh immer etwas zickig und lässt sich viel Zeit damit, hundliche Annäherungsversuche huldvoll zu erwidern. Die Mädels Monia und Oliva wussten, was sich gehört, nämlich reiferen älteren Herren zunächst erst mal die kalte Schulter zu zeigen, aber am Ende siegte doch der Charme des Prinzen von Hildesheim, wie wir Helios gerne nennen. Er muss den jungen Hundedamen wie der berühmte weiße Ritter vorgekommen sein, denn am Ende liefen sie ihm ständig hinterher, wohl mit dem dringenden Wunsch, von ihm gerettet zu werden. 

 

Ilva fand das offensichtlich ziemlich albern, denn sie hielt sich ausschließlich an den menschlichen, hauptsächlich männlichen Besuch und tat dort völlig schamlos das, was sie bei solchen Gelegenheiten immer macht, nämlich so, als würde sie von uns nie auch nur eine Spur von Streicheleinheiten oder sonstigen gut gemeinten Zuwendungen bekommen. Dem müssen wir natürlich energisch widersprechen! 

Der geneigte Leser wird sich nun fragen, wo denn eigentlich die werdende Mutter, unsere gute Eboli bleibt, mit deren "Niederkunft" wir für den kommenden Mittwoch oder Donnerstag rechneten. Sie hat sich natürlich den Besucherstress gerne erspart und ist mit ihrem unglaublich dicken Bauch lieber im Hundezimmer geblieben. Natürlich schauten wir trotz Besuch und als pflichtbewusstes Personal regelmäßig nach ihr!

 

Gegen 15:00 Uhr war noch alles ganz normal und als wir eine gute halbe Stunde später noch einmal nach ihr schauten, hatte sie einen braunen und einen weiß-braun gefleckten Rüden-Welpen neben sich auf ihrem Schlafplatz liegen - bestens abgenabelt und sorgfältigst gesäubert und getrocknet und eifrig an Mutters Brust nuckelnd. Womit dieses so liebenswerte "alte" Mädchen einmal mehr bewies, was für eine großartige Mutter sie ist.

Auf den nächsten Welpen mussten wir bis 16:40 Uhr warten und konnten sehen und mit Eboli mitfühlen, wie schwer ihr das fiel - und hatten am Ende auch die Erklärung für diesen sichtbar und mitfühlbar Kräfte zehrenden Kampf. Das weiß-braun gefleckte Mädel stemmte 460 gr auf die Waage - das reicht normalerweise durchaus für zwei recht proppere "Lagotten" - Welpen!

 

Danach ging es deutlich leichter, um 17:15 Uhr kam als vierter ein Rüde, der auch stolze 370 gr auf die Waage stemmte, aber sich eine vorerst undefinierbare Farbe zugelegt hatte - Orange, Caramel, Beige oder am Ende einfach "schmutzig-weiß"? - Die Nummer Fünf kam um 17:35 Uhr und war mit immerhin 350 gr ein ebenfalls weiß-braun gefleckter Rüde. -  Als Nummer Sechs kam um 18:00 Uhr natürlich auch wieder ein weiß-braun, aber diesmal deutlich kräftiger gefleckter Rüde, der ebenfalls 350 gr wog.

 

Eboli war inzwischen sichtbar geschafft, aber obwohl nicht mit letzter Sicherheit feststellbar, waren wir der festen Überzeugung, dass noch ein siebter Welpe zu erwarten war. Um 18:45 Uhr bestätigte sich das gewissermaßen mit der letzten Luft, der letzten schwachen Wehe und ein wenig menschlicher Nachhilfe kam noch ein komplett brauner Rüde mit wieder unglaublichen 450 gr! 

 

Nun war es wirklich geschafft - vor allem unsere gute Eboli - sie war einfach nur richtig platt! - Nach dem wir sicher waren, dass alle Welpen fit und in jeder Hinsicht komplett und gesund sind, wurde die "Bettwäsche" gewechselt und Eboli kam unter die Dusche. Wir hatten durchaus den Eindruck, dass ihr das gut tat und sie es auch genoss. Nach einer kräftigen Mahlzeit war sie auch in der Hinsicht zufrieden, legte sich ganz selbstverständlich zu ihrem Nachwuchs und "wischte alle Sieben noch einmal gründlich feucht durch".

 

Das machten wir nun nicht mehr, räumten aber auch noch ein wenig auf und, wie wir fanden aus gegebenem Anlass, gönnten wir uns einen Schluck Hochprozentiges und begaben uns auch die Nachtruhe.

 

Ein unbedingt wichtiger Hinweis: Wir bitten von jeglichen Anfragen abzusehen - alle Welpen sind längst fest vergeben! 

 

04. Juli 2021

Monia mit ihrem ständigen Schatten Oliva dahinter - die Eine oder die Andere alleine ist kaum vorstellbar

 

Heute vor einer Woche waren wir mit Monia zur Zuchtzulassungsveranstaltung des LRWD e.V. in Alsfeld und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Durch Corona war ja alles recht umständlich wenn nicht gar schwierig - die diversen Untersuchungen und Tests, terminlich  immer irgendwie provisorisch und kurzfristig. Aber nun haben wir es geschafft, uns fehlte noch eine Formwertbeurteilung und damit die eigentliche Gesamtzulassung - und unser Lagotto-Mädchen hat uns mit ihrem ausgeglichenen freundlichen Wesen einmal mehr begeistert. Obwohl sie, auch durch Corona bedingt, solche "Massenveranstaltungen" überhaupt nicht gewohnt war, hat sie all diese fremden Menschen, fremden Hunde und das widerholte "Begrapsche" durch die diversen Sachverständigen und das ganze Drumherum gelassen gemeistert - wenn sie auch manchmal etwas fragend und ein wenig ratlos geschaut hat. - Wir dürfen mit diesem tollen Mädel also jetzt ganz offiziell züchten und wenn wir die Daten schwarz auf weiß haben, werden wir die unter "Unsere Hunde" bekannt geben,

Durch den Blickwinkel sieht man es hier nicht, aber Ebolis Bauch ist schon sehr, sehr rund geworden und mit dem Nachwuchs rechnen wir ziemlich sicher zur Mitte dieses Monats. Es ist Ebolis letzter Wurf, von denen einer immer genau so gut war wie die anderen. Sie trägt es mit ihrer typischen Gelassenheit und wird auch dieses Mal die gleiche vorbildliche Mutter sein wie in den Würfen zuvor. Danach kann diese so freundliche, unkomplizierte, liebenswerte Hundedame ohne jeden weiteren Erziehungsstress die zweite Hälfte ihres Lebens bei uns genießen.

Das sind doch wirklich rosige Aussichten!

 

19. Juni 2021

 

Außer dass es derzeit derart heiß ist und nahezu jede Bewegung zu Schweißausbrüchen führt, und dass unsere Eboli jetzt deutlich sichtbar trächtig ist, gibt es von hier nichts weltbewegendes zu berichten, deshalb im Anschluss ein paar Fotos von Olympia, der Wurfschwester unserer Oliva - beide haben sich richtig gut gemacht,

 

07. Mai 2021

„Retouren“

 

Gibt man einen Welpen in neue Hände, hat man die dazu gehörenden Menschen mindestens zweimal, eher schon dreimal oder noch öfter  gesehen, kann sich also ziemlich sicher sein, dass am Ende alles passt, dass man das perfekte, lebenslange „Personal“ für den kleinen Vierbeiner gefunden hat – vor allem, wenn man selbst schon auf etliche Jahrzehnte Lebenserfahrung zurückgreifen kann und einige Würfe gezüchtet hat.

 

Sehr oft findet die erste „Gesichtskontrolle“ statt, ehe überhaupt feststeht, ob das mit dem Wurf, also dem erwarteten Hundenachwuchs, überhaupt klappt, ob es aufgrund der immer mehr oder weniger langen Warteliste überhaupt eine Chance auf Erfolg gibt. Aber selbst das trägt schon zur Entscheidungsfindung für den Züchter bei, vor allem je länger der Anreiseweg ist. Klar ist das überzeugender, wenn die Menschen im Extremfall dazu aus der Schweiz oder den Niederlanden anreisen und eine Übernachtung einplanen, als wenn man dem Züchter sagt, man komme nur deshalb zu ihm, weil er am nächsten dran ist – also schon ein Hinweis auf das jeweilige Engagement.

 

Am Ende ist dann natürlich „die Chemie“ ausschlaggebend! Wenn man drei, vier oder gar mehr Stunden zusammengesessen, über Gott und die Welt und natürlich auch über Hunde geredet hat, dann braucht es zur finalen Entscheidung tatsächlich keine mehrstufigen Bewerbungsrunden, keine präzise ausgefüllten mehrseitigen Fragebögen, keine polizeilichen Führungszeugnisse, keine sorgfältig dokumentierten Fotoserien über die Wohnverhältnisse, keine kostenpflichtigen Informationsspaziergänge und auch keine Gehalts-abrechnungen – hier gibt es offenbar eine Entwicklung . . .

 

Bis heute verlassen wir uns hauptsächlich auf unser „Bauchgefühl“ und sind überzeugt, damit richtig zu liegen, die richtigen Familien für unsere Welpen zu finden. Zumindest gab es bis zu unserem L-Wurf nie eine wie auch immer geartete negative Rückmeldung, geschweige denn, dass wir eine „Retoure“ hatten, also einen Welpen zurücknehmen mussten.

 

Beim M-Wurf griffen wir dann allerdings doch einmal richtig daneben: Ein kleiner aber guter Wurf, ein Rüde, zwei Hündinnen, Geburtsgewicht jeweils knapp unter 400 gr., wegen des fast durchgehend schönen Wetters die meiste Zeit ungehindert auf dem Grundstück unterwegs. Bis zur Abgabe (Monia haben wir behalten) durchgehend strunzgesund, fröhlich und lebenslustig, absolut unkompliziert – wobei Marco gelegentlich ein wenig unter seinen Schwestern leiden musste. 

Milva (jetzt Lucy) wurde zu Anfang ihrer neunten Lebenswoche von hundeerfahrenen Menschen mit einem großen Wohnmobil abgeholt. Jetzt müsste man ins Detail gehen, was hier aber zu weit führen würde – nur so viel: Wir hätten einen chronisch kranken Hund verkauft! – Gerne hätten wir die Kleine sofort zurückgenommen, konnten das aber erst nach längerem Hin und Her vierzehn Tage später. Auffällig war, dass dieser angeblich ständig kranke, zu der Zeit rund elf Wochen alte Hund zwar perfekt „Sitz, Platz“ und „bei Fuß“ auf Zuruf beherrschte, aber keinerlei emotionale Beziehung zu „seinen Menschen“ zeigte.

 

Bei uns war Lucy von jetzt auf gleich derselbe normale, gesunde, lebhafte Hund wie ihre Schwester Monia. Eine gute Woche später kam ein Ehepaar, das dem vorherigen irgendwie ziemlich ähnelte. Der zehnjährige Sohn tobte sofort mit unseren anderen Hunden über das Grundstück. Lucy saß während der ganzen Zeit mit Sicherheitsabstand vor den fremden Menschen, ließ sie nicht aus den Augen und war nicht dazu zu bewegen, auch nur einen Schritt auf das Ehepaar zuzumachen.

 

Eine weitere Woche später besuchte uns auf dem Rückweg aus dem Urlaub eine vierköpfige Familie ohne jegliche Hundeerfahrung, um sich nur mal einen Lagotto „live“ anzuschauen, weil man mit dem Gedanken spielte . . . – Es war beidseitig Liebe auf den ersten Blick und Lucy wohnt jetzt seit bald zwei Jahren südlich von München. Sie und ihre Familie sind rundum glücklich, im Viertel hat sie einen regelrechten Fan-Club aus Menschen und Hunden und den Tierarzt kennt sie nur von den notwendigen Impfungen. 

 

Völlig anders ist die Geschichte Oratios aus unserem letzten Wurf. Sein neues Zuhause wurde eine kleine Familie – Eltern, ein elfjähriger Sohn – richtig tolle, netten Menschen, es war einfach alles bestens. Nach vierzehn Tagen wurde uns der Bursche von wirklich traurigen Menschen zurückgebracht. Es wäre doch wirklich alles bestens gewesen, aber zwischen dem kleinen Hund und seinem neuen Frauchen hatte sich eine unerklärbare, unüberwindbare Dissonanz aufgebaut – es tat uns allen unglaublich leid. Aber da gab es noch eine junge Familie mit zwei Mädchen so um die zehn Jahre alt und nun lebt Oratio, der jetzt Bruno heißt, in Niedersachsen als kleiner Prinz zusammen mit zwei kleinen Prinzessinnen.

 

Zwischen Lucy und Bruno gibt es noch unseren N-Wurf und da hatten wir gleich zwei „Retouren“: Nocciola hatte es wirklich gut getroffen, sie kam in eine große, lebhafte Familie mit viel Platz drumherum und da wäre sie sicher auch gerne geblieben. Denn sie hatte alles im Übermaß was man so als Hund braucht und wurde so sehr verwöhnt, dass sie im zarten Alter von zwölf Wochen der Überzeugung war, sie sei die Chefin – was in der Praxis ja nicht wirklich ideal ist. Nun lebt sie schon seit rund einem Jahr glücklich und zufrieden bei einem pensionierten Berufssoldaten und seiner Frau, hat es gelernt, Autoritäten und Regeln zu akzeptieren und die bewährte gesellschaftliche Ordnung wird nicht mehr infrage gestellt.

 

Wirklich schwer getroffen hat uns der Fall ihrer Schwester Niceta, die von einem nicht mehr so ganz jungen Ehepaar adoptiert wurde. Unglaublich naturverbundene, engagierte Menschen, die dem kleinen Hund alles boten, was man vernünftigerweise einem Hund bieten soll und kann. Innerhalb kürzester Zeit waren die Drei ein eingespieltes Team und Niceta unter anderem eine richtig gute Trüffelsucherin. Nur mit Frauchens Gesundheit ging es stetig und immer schneller bergab. Erst als es schon fast zu spät war, wurde eine Eiweißallergie erkannt. Im Rahmen der Körperpflege lecken Hunde nun mal auch ihr Fell und dadurch kommt das Eiweiß aus ihrem Speichel auch an Frauchens Hände – gerade ein junges Lagotto-Mädchen lässt sich doch zu gerne beknuddeln. Zur großen Erleichterung für dieses Paar fand sich gar nicht so weit weg ein neues Heim für Niceta (die jetzt Coco heißt), mit sehr viel Platz und einigen anderen Vierbeinern.

 

Warum das jetzt hier steht? – Nun, Monia und ihre Schwester Lucy (Milva – die großartige Namenspatin ist leider vor einigen Tagen verstorben) werden am 26. zwei Jahre alt, und bei Geburtstagen geht einem schon mal durch den Kopf, was so aus dem „eigenen Nachwuchs“ geworden ist, und Bruno ist durch die zugeschickten Fotos ja noch ganz aktuell – auch, dass das Leben offenbar doch immer komplizierter wird – oder, dass es eigentlich nie am Hund liegt, wenn in einer Hund-Mensch-Beziehung etwas nicht klappt  – oder vielleicht auch, dass man sich selbst nicht immer so absolut sicher sein sollte!                                                                    

 

12. April 2021

 

Jetzt ist es fast schon Mitte April und so ein Schietwetter, da fällt es einem ja direkt schwer, immer positiv drauf zu sein und z.B. an die Erderwärmung zu glauben. Vielleicht hat unsere Ilva, die ohnehin ein ziemliches Sensibelchen ist, schon alleine deshalb keine Lust auf Nachwuchs gehabt. Obwohl es erst ganz gut aussah - sie zeigte ihr typisches "Schwangerschafts"-Verhalten, ihre Zitzen, ja das ganze Gesäuge wurden praller, auch verlor sie ganz allmählich ihre schlanke Taille - und mit einem Mal war Schluss! - Wir wollten unseren Verdacht bestätigt haben und ließen einen Ultraschall machen - wahrrhaftig nichts! - Und am kommenden Wochenende hätte es so weit sein sollen!

Natürlich hat das vorläufige Ausbleiben unseres P-Wurfes nicht nur bei uns für Enttäuschung gesorgt, sondern auch bei etlichen netten Menschen, die schon Pläne machten und nun noch eine ziemlich unbestimmte Zeit warten müssen. Wir sind momentan nämlich auch noch unschlüssig, ob wir mit dem "P" bis zu Ilvas nächster Läufigkeit warten oder ob wir dafür unsere Eboli noch einmal in die Pflicht nehmen, die doch deutlich eher so weit wäre. Ihr bisheriger Nachwuchs ist nämlich durchweg gut geraten, sie kommt inzwischen ihrer Altersgrenze näher und mit ihrem letzten Wurf wollen wir nicht bis zum allerletzten Zeitpunkt warten. Aber egal welche der beiden Damen, dann ist jedenfalls ein Blumenstrauß fällig!

Zum Ende gibt es noch einige ziemlich aktuelle Bilder unserer Damenmannschaft, die auch in passender Größenordnung zeigen, was ihnen wirklich wichtig ist - fressen und schlafen - Hund müsste man sein!

 

Die kleinste und dunkelste der Damen ist Oliva, jetzt vier Monate alt. Bei der Geburt und in den ersten Lebenswochen war sie weiß mit überwiegend braunem Kopf und einem braunen Fleck auf dem Rücken. - Die hellste ist Monia, sie wird im Mai zwei Jahre alt. Als Welpe war sie wie Oliva ebenfalls weiß mit braunem Kopf und braunen Flecken. Zwischendurch war sie genau so dunkel wie Oliva jetzt und wurde nach dem letzten Haarschnitt wieder so hell. Ilva, die dritte im Bunde, jetzt eher tarnfarben oder seniorenbeige, war mal richtig dunkelbraun - schokoladenbraun - genau wie ihre Mutter Eboli, die jetzt zusammengeollt im Hundesessel liegt! - So viel zur Farbechtheit unserer "Lagotten" - aber ansonsten halten sie schon, was sie versprechen!   

13. März 2021

 

Die unten gezeigten Bilde sind schon etwa vierzehn Tage alt, was man an Olivas "Haarschnitt" sehen kann. Da hat sie nämlich noch ihr Original-Welpenfell, und das wurde ihr vor ein paar Tagen kräftig gekürzt. Wodurch sie erst einmal wesentlich dunkler wirkt, aber das legt sich wieder mit dem nomalen Haarwuchs, da wird es nämlich mit der Zeit immer heller.

Diese Bilder zeigen die derzeitige Lieblingsbeschäftigung von Monia und Oliva. Diese eher verhaltenen Raufereien finden mehrfach am Tag statt und dauern jeweils rund eine halbe Stunde. Fast immer fängt die Jüngere an und am Ende ist meistens nicht klar, wer oder ob überhaupt eine von Beiden gewonnen hat. Ebenso wenig ist festzustellen, wer von Beiden am Ende "kaputter" ist. Nach dem, was zwischendurch immer mal zu hören ist, scheint es Monia zu sein. Die muss nämlich öfter Grobheiten Olivas aushalten, die die Schmerzgrenze der Älteren deutlich hörbar überschreiten. Manchmal tut uns dieses immer freundlich duldsame Hunde-Kindermädchen richtig leid, wenn wir zum Beispiel beobachten und überdeutlich hören können, dass es offenbar immer wieder Olivas Absicht ist, die Länge von Monias Ohren mindestens zu verdoppeln. Noch schmerzhafter sind offenbar nur noch Olivas Versuche, Monias Lefzen ringsum zu perforieren.

 

Überhaupt finden wir das sehr erstaunlich, welche Langmut die zwar immer noch verpielte, aber körperlich weit überlegene Monia der deutlich jüngeren und kleineren Oliva entgegen bringt, wenn die wieder einmal mehr den Tasmanischen Teufel spielt. Derartigen Großmut kann Oliva noch nicht einmal von ihrer Mutter Eboli erwarten, die ansonsten ein Gemüt wie ein Gummiband hat und auch gern mal mit ihrer Tochter herum albert. Und von der partiell eher zickigen "Tante" Ilva, ist so etwas schon gar nicht zu erwarten. Ganz im Gegenteil hat Oliva längst begriffen, dass man dieser Verwandtschaft am besten in möglichst demütiger Haltung möglichst weiträumig aus dem Weg geht. Immerhin hat sie dadurch längst verinnerlicht, wie die "Sprache" anderer Hunde zu verstehen ist.       

09. März 2021

Seit rund gerechnet Mitte Februar lebt Oliva jetzt als eigene, wenn auch noch nicht wirklich selbständige Persönlichkeit in unserem Rudel. Ihre sechs Geschwister verließen sie im Laufe der voraus gegangenen Tage, um sich anderen Familien anzuschließen, was nach den diversen Rückmeldungen wohl auch ganz gut klappt.

 

Durch Oliva ist unser Damenquartett nun wieder komplett, wenn es sicher auch noch eine ganze Weile dauern wird, bis aus dieser Krawalltüte wirklich eine Dame wird. Die Chancen stehen aber ganz gut, denn sie hat ja nicht nur uns Menschen als Trainer, sondern auch noch ihre Mutter Eboli, die "Tante" Ilva und die "Cousine" Monia. Die verwandtschaftliche Einordnung sollte man jetzt einfach mal so stehen lassen, denn wenn wir ins Detail gehen, wird es kompliziert. So ist zum Beispiel die Tante Ilva nicht ihre Tante, sondern viel eher eine Halbschwester, denn beide sind Töchter von unserer Eboli, haben aber verschiedene Väter. - Und ihre vorläufig beste Freundin Monia ist ja auch nur irgendwie um ein paar Ecken herum eine Cousine. - Oder vielleicht doch eine Tante? - Nee, eigentlich ist sie auch Olivas Halbschwester, denn beide haben den großartigen Sammy als Vater. - Oder wie ist das jetzt? - Oder, ach nee, lassen wir das doch jetzt lieber . . .

 

Wir haben Oliva jedenfalls aus gutem Grund behalten, denn dieser O-Wurf ist eine Wiederauflage unseres L-Wurfes mit Eboli als Mutter und Sammy als Vater. Da sind offenbar sämtliche guten Eigenschaften beider Elternteile aufeinander getroffen und haben sich zu allerbesten Ergebnissen multipliziert. Das hören und lesen wir immer wieder von den jetzigen Familien unserer L-Trüffelkobolde! Ziemlich ähnliches hören wir auch hin und wieder vom Personal unserer M- und N-Kobolde, denn die Eltern sind hier wieder Sammy und diese beiden Male Ebolis Tochter Ilva. - Ja, und da haben wir halt gedacht, dass wir unbedingt aus dieser O-Wurf-Verbindung eine Hündin behalten sollten. - So wie wir es mit Ilvas Tochter Monia gemacht haben - und dieser immer fröhliche, liebenswerte Hund gibt ja nun wirklich keinen Grund zur Klage!

Ganz im Gegenteil, durch intensives Bemühen schafft Monia es mehrmals am Tag, dass der Knallfrosch Oliva so richtig kaputt ist und für eine halbe Stunde oder so völlig platt auf ihrem Lieblingsplatz an der Balkontür in Tiefschlaf fällt - aber Monia ist dann auch ziemlich genau so geschafft. Kein Wunder, wenn man sieht, wie sie von der Kleineren als Sandsack, Trampolin oder Expander malträtiert wird. Überhaupt erstaunlich, was sie sich alles von Oliva gefallen lässt. Oft genug probiert die, wie lang sich Monias Ohren denn nun wirklich ziehen lassen oder ob das auch mit deren Lefzen geht. Hin und wieder sehen wir uns sogar genötigt einzugreifen, wenn die Schmerzensschreie zu schrill werden, ohne dass das diese Verkörperung eines Tasmanischen Teufels nur andeutungsweise beeindruckt. Im Traum ist da nicht daran zu denken, dass Mutter Eboli sich das gefallen lässt, geschweige denn die sowieso gelegentlich zickige Ilva. Da würde einzig Oliva in Schmerzensschreie ausbrechen, aber sie macht das auch gar nicht mehr, nach ersten vorsichtigen Versuchen - in den letzten Tagen hat ihr aber auch Monia gezeigt, wo ungefähr die Grenzen sind. - Und das hat sich vielleicht so was von gefährlich angehört . . . 

 

Es läuft hier halt alles seinen ganz normalen Gang und wir freuen uns jeden Tag über unsere Hunde im Allgemeinen und Oliva im Besonderen, wie die Jüngste immer wieder versucht, ihre Grenzen zu erweitern und wie die Älteren ihr immer wieder klar machen wo diese gezogen sind. Wir freuen uns immer wieder über die Blicke aus den dunklen Augen in den freundlichen Gesichtern über die leicht wedelnden Ruten - über Gesten des Vertrauens, wenn man vorsichtig mit der Nase angestubst wird - wenn sich eine Pfote leicht auf den Arm oder das Bein legt - wenn sie sich auf den Rücken legen und alle Viere von sich strecken - Komm, kraul mir mal den Bauch! - Und wir freuen uns darüber, dass Oliva voller Neugier steckt, voller Selbstvertrauen ihren Wirkungsbereich vergrößert, sich mehr und mehr in unser aller Lebensrhythmus einfügt, ihre Möglichkeiten nutzt und auch Grenzen akzeptiert. - Gut, viel zu oft ist das Leben draußen so interessant, dass man das dringend nötige Geschäft erst erledigt wenn man wieder im Haus ist. Aber das liegt dann an uns, wir haben eben nicht genug aufgepasst - aber auch das wird noch!

Kinder und Hunde - Rudeltiere - soziale Lebewesen - eben noch ganz fremd und doch - gegenseitiges Vertrauen - gegenseitiges Akzeptieren - voneinander Lernen - Zuneigung aufbauen - Verantwortung lernen und übernehmen - Lebensfreude - Leben gerade in diesem einen Moment - gegenseitig sich geborgen und anerkannt fühlen - Was kann es Schöneres geben! 

27. Februar 2021

 

Endlich wieder Mal ein richtiger Winter, den letzten dieser Art hatten wir hier von 2010 auf 2011 und der Schnee blieb auch lange liegen. In den folgenden Wintern lohnte sich kaum, die Schneeschaufel aus dem Keller zu holen. Einfach nur zwei Tage abwarten und das bisschen weiße Zeug verschwand von ganz alleine.

 

Da war doch in diesem Winter wesentlich mehr los - erst das übliche Schmuddelwetter mit sehr viel Regen und dann wahrhaftig wieder mal richtig viel Schnee, der ungefähr vierzehn Tage liegen blieb. Also Regen, das geht unseren Hunden wirklich auf den bekannten Keks -unter Medizinern wohl als Morbus Bahlsen bekannt. Nur in allerhöchster Not gingen sie auf den Rasen, um ihre Geschäfte zu erledigen. Unser Küken Oliva fand das was da von oben kam und von unten einen nassen Bauch machte, derart befremdlich, dass sie nach zwei, drei Versuchen konsquent auf der gepflasterten und überdachten Terasse blieb. Und das will mal ein richtiger Wasserhund werden?

Gut, an den Schnee gewöhnten sich unsere drei "alten" Hunde ganz flott, wenn sie auch meistens nur die festgetretenen Pfade benutzten und ziemlich schnell wieder vor der Tür standen. Oliva hingegen verweigerte nach wie vor mit ausdauernder Beharrlichkeit, sich für den Wintersport zu interressieren. Doch bald hatten die Fernseh-Wetterfrösche ein Einsehen und versprachen ein kräftiges Hoch aus dem Süden. Das hielt sich auch daran und wir hatten wahrhaftig für eine gute Woche schönstes Frühlingswetter. Sogar ein Schwarm Kraniche fand das gut und machte sich auf den Weg in Richtung Nordosten. Was wir von unserem Grundstück aus zunächst nur hören und später auch Zeit sehen konnten. Vermutlich suchten sie einen Schlafplatz für die heranziehende Nacht, denn die Sonne war schon eine Weile verschwunden.

 

Für unsere Hunde war das wohl ein Zeichen, die übrig gebliebenen Schneereste zu ignorieren  und mit dem Training für für die nahende Sommersaison zu beginnen und die noch unerfahrene Oliva mit dem Grundstück vertraut zu machen. An den frisch ausgebuddelden Löchern im ohnehin sehr verschlissen aussehenden Rasen ist das auch nicht zu übersehen.

Oliva hat jetzt gewissermaßen drei Fremdenführer und so gut wie nie läuft sie alleine auf dem Grundstück herum. Wobei "Tante" Ilva den geringsten Anteil hat. Und man könnte meinen, dass sie nur versucht, Oliva zu zeigen wo sie nichts verloren hat. Bei Eboli sind kaum noch mütterliche Gefühle zu entdecken. Daher bleibt bei Monia der Hauptanteil an der Erziehung Olivas hängen und sie gibt sich dabei wirklich 

viel Mühe. Wobei nicht zu übersehen ist, dass sie manchmal die Nase voll hat, dann gibt es einen durchaus wirkungsvollen Anranzer und 

sie hat für längere Zeit  Ruhe vor Krawalltüte.

 

Einen Vorteil hat dieses Training auch für uns, denn wenn es wieder rein geht, nimmt Oliva einen kleinen Bissen für zwischendurch und nimmt anschließend eine längere Auszeit, um wieder Kräfte für die nächste Runde zu sammeln.

13. Februar 2021

Ein guter Freund hat sich zu unserer Freude einmal viel Zeit genommen, um mit noch mehr Geduld und Können die Trüffelkobolde unseres O-Wurfes zu fotografieren. Dabei sind so viele wunderschöne Bilder entstanden, dass es unmöglich ist, alle hier zu zeigen. Deshalb haben wir pro Welpe jeweils drei Bilder ausgesucht, die wir für besonders gelungen halten, auch wenn uns die Auswahl wirklich sehr schwer geefallen ist. - Zum Zeitpunkt der Aufnahmen waren die Welpen sieben Wochen alt. - Was uns wirklich staunen lässt ist, wie er das Gruppenbild mit allen sieben Kobolden geschafft hat!

 

Beim Betrachten dieses Bildes und der folgenden Fotos wird uns einmal mehr bewusst, wie sehr uns diese Rasse - und nicht nur die Welpen - in ihren Bann zieht - wie viel Charme und Liebenswürdigkeit in diesen großartigen Hunde ist - wie viel Zuneigung sie uns schon als Welpen vom ersten Augenblick an für immer entgegenbringen, umso mehr, je älter wir gemeinsam werden. - Wir sehen ihnen in die Augen und sehen, dass sie alles über uns wissen, allzu oft viel eher als wir selbst. - Manchmal fragen wir uns, ob wir da auch immer wirklich mithalten können . . .

12. Februar 2021

 

Als letzter Welpe aus dem O-Wurf verließ uns heute der kleine braune Rüde Orfeo, um nach Rheinland-Pfalz zu ziehen. Und wie wir inzwischen erfahren haben, hat er die gut dreistündige Fahrt auch sehr gut, sehr gelassen und mit viel Schlaf überstanden. Auch sein neues Heim hat er innen wie außen schon erschnüffelt, beim Futter kräftig zugelangt und muss sich nun an seinen neuen Namen Camillo gewöhnen.

 

Orfeos Auszug führte auch dazu, dass wir seine Schwester Oliva nun komplett ins alltägliche Familienleben integierten, was sie mit einem ausgedehnten "Stubendurchgang", zunächst in Begleitung von Mutter Eboli und - ja was eigentlich, Tante, Großtante, Cousine - Monia und später alleine auch ausgiebig machte. Mit der Zweitältesten unseres Damenquartetts, mit unserer fast immer leicht zickigen Ilva, muss sie sich aber noch arrangieren, was nicht so ganz einfach ist - kein Wunder auch, bei den verwandtschaftlichen Verhältnissen.

 

Ilva ist ja als eine Tochter unserer Eboli auch eine Halbschwester Olivas, was man noch aufgedröselt kriegt. Aber was ist dann Ilvas Tochter Monia, die sich mit Oliva schon sehr angefreundet hat und die beide mit Sammy (Comes cordis Emiliano) den gleichen Vater haben! Sammy ist nun "Gatte" von Mutter Eboli und von Tochter Ilva. - also Monias Vater und gleichzeitig Onkel - und gleichzeitig Ebolis Schwiegersohn - oder wie? - Du liebe Güte! - Wer löst nun diesen wahrhaft Gordischen Knoten? - Schauen wir uns halt ein paar Bilder an.

25. Januar 2021

 

Der Sonnenschein täuscht einmal mehr, es weht ein kräftiger, ziemlich kalter Wind, und wenn man als immer noch ziemlich kleiner Hund vom Pflaster runter geht, ist man praktisch gleich patschnass. Im Gebüsch tropft´s von oben und auf dem gar nicht mehr so englisch gepflegtem Rasen hat man fast sofort einen nassen Bauch - blöd eingerichtet von Mutter Natur, die Beine sind noch ziemlich kurz und die Bäuche noch ziemlich dünn behaart. Ist schon irgendwie blöd, fast kahle Bäuche, das nasse Gras und dazu dieser kalte Wind. - Nee, schön ist anders! Dann lieber wieder zurück ins warme Kinderzimmer!

 

Da ist schon was dran, so ein Winterwurf macht durchaus ein paar Probleme, oder kommt uns das nur in diesem Jahr so vor - das ist doch nicht unser erster Wurf in der kalten Jahrezeit?  Aber die Welpen scheinen das ähnlich zu sehen, ihr Drang nach draußen hält sich wirklich in Grenzen. Es dauert meist nicht lange und sie hocken sich hin und fangen schnell an zu zittern, und immer wieder gehts mal kurz zurück ins Kinderzimmer. Es ist wirklich auffällig, immer dieser kräftige - Wind und immer ist alles nass, da ist uns das Risiko wirklich zu groß! 

17. Januar 2021

 

Genau genommen ist eigentlich nichts Neues zu berichten. Der O-Wirf wächst und gedeit und müsste mehr Bewegungsfreiheit haben - aber bei dem Wetter! Ständig Regen oder Schnee, Temperaturen um die Null Grad und nach maximal fünf Minuten im Freien sind Kobolde patschnass, vor allem an ihren nackten Bäuchen, und frieren so stark, dass sie mit dem Zähneklappern kaum hinterher kommen. 

Uns ist schon klar, dass der Innenauslauf mit den Zeitungen als Bodenbelag ziemlich verboten aussieht, aber uns ist nichts Besseres eingefallen. Die Erfahrung zeigt uns nämlich, dass das die effektivste Möglichkeit ist, für bestmögliche Sauberkeit zu sorgen. Schnell sind die verschmutzten Zeitungsblätter  mehrfach am Tag heraus genommen, im Restmüll entsorgt und durch einen sauberen Untergrund ersetzt. Nebenbei bemerkt kommt dadurch jede Menge bedrucktes Paper zusammen und falls wider Erwarten einer der Welpen doch lesen kann, wir nehmen dazu nicht die Bild-Zeitung. Obwohl, irgend wie passend wäre das schon . . .

10. Januar 2021

Der Schnee auf dem obigen Foto ist zwar schon größtenteils wieder verschwunden und heute gab es sogar für zwei bis drei Stunden richtigen Sonnenschein. Aber es ist trotzdem zu nass und zu kalt, um unsere kleinen Kobolde ins Freie zu lassen, um auch die Außenwelt kennen zu lernen. Deshalb bauten wir wir schon am vergangenen Montag den Innenauslauf auf, um das Bewegungsangebot für die Welpen wenigstens etwas zu verbessern. Damit wird der Nachwuchs sich wohl hauptsächlich auch zukünftig begnügen müssen, denn die wirklich großen Ausflüge wird es immer nur für ein paar Minuten geben können. 

31. Dezember 2020

 

In den letzten Tagen war zu merken, dass die Welpen nur alleine mit Mutters Milch nicht mehr so ganz zufrieden waren, deshalb fütterten wir vorgestern das erste Mal zu. Also den Ringnapf hergeholt und das Welpenfutter in warmen Wasser etwas aufgeweicht und in die Vorstube des Kinderzimmers gestellt. Es überrascht uns immer wieder, wie schnell die Welpen begreifen, um was es da geht und wie begeistert sie sich auf das neue Futter stürzen. Vielleicht täuscht uns die Erinnerung, aber früher war das zum Teil regelrcht schwierig, zumindest einzelne Welpen erstmalig für das völlig andere Futter zu begeistern. Aber vielleicht ist das bei Hunden ja nicht anders als bei uns Menschen, unsere Kinder können ja auch schon mit dem Smartphone umgehen, bevor sie richtig sprechen können. - Und klar, natürlich wird das Futter nicht komplett weggeputzt, den Rest verwertet Mutter Eboli, was wiederum die Milchproduktion anregt.

27. Dezember 2020

 

Morgen sind die Welpen drei Wochen alt und Eboli hat ihre Mutterpflichten sichtbar zurück gefahren. Sie verbringt jetzt viel Zeit auf dem klenen Sofa neben der Wurfkiste - da hat sie ihren Nachwuchs noch gut im Blick, ist seinen "Angriffen" aber nicht mehr so ausgeliefert. Zugegeben eine solch lebhafte Bande möchte man nicht wirklich ständig am Hals haben - ach, und wenn´s ja nur der Hals wäre . . . - Ständig dieses Rumhängen an der Milchbar und wenn das vorbei ist, hinterher immer dieses lästige Saubermachen, gewissermaßen feucht durchwischen, wie die Menschen sagen. Dabei ist Mutter Eboli auch nicht ohne, auch sie hat ständig "Schmacht" wenigstens auf ein Leckerchen in Form eines Stücks trockenen Rinderpansen. Man sieht dieses Stück Rinderpansen regelrecht in ihren Augen, wenn sie einen anschaut!

Diese Zeiten der fast völligen Ruhe werden immer seltener, meist so für eine halbe oder dreiviertel Stunde nach dem man sich an der Milchbar so richtig einen genehmigt hat. Manch einer schäft sogar noch während des Nuckelns ein und bleibt einfach am Mutters Brust gewissermaßen hängen. Wenn die dann die Faxen dicke hat und aufsteht, fällt der Schläfer runter, wird kurz wach, krabbelt zu den Geschwistern und beteiligt sich an der Haufenbildung, weil es so wärmer ist. Irgendwann wird es dort aber auch mal zu warm und dann schleicht man sich, noch im Halbschlaf, etwas ins Abseits, um weiter zu schlafen. Und man wird als Betrachter den Eindruck nicht los, dass sie dann auch schon träumen - wovon eigentlich in dem Alter? - Am Ende bekommt Eboli dann wieder ein Stück Trockenpansen, nach dem sie lange und deutlich genug in Richtung des Trockenpanseneimers geschaut hat.

 

Ebolis Tochter Ilva und die Enkeltochter Monia gibt es natürlich auch noch, aber der O-Nachwuchs geht in der Berichterstattung natürlich vor. Langeweile haben die Beiden trotzdem nicht und weil sie im Kinderzimmer zwar widerwillig geduldet aber nicht wirklich gerne gesehen werden, toben sie jetzt viel draußen rum. Ilva, die sonst eher zu Starallüren neigt, liefert sich mit ihrer Tochter ausgiebige Wettrennen, die meistens unentschieden enden. Man könnte wirklich meinen, sie üben das Beute jagen und festhalten und es geht gelegentlich wirklich ruppig aber doch friedlich zu. Das hätte heute sicher ein paar gute Fotos gegeben, aber dem Schreiber dieser Zeilen war es draußen einfach zu ungemütlich und durch die Fensterscheibe zu fotografieren bringt nun wirklich nichts. -  Den Beiden hat´s aber was gebracht - und was wohl? - Natürlich, jeder ein Stück Trockenpansen, man konnte es schon vorab ganz deutlich in ihren Augen sehen!

20. Dezember 2020

Übermorgen, am kommenden Dienstag, sind die "O-Welpen" vierzehn Tage alt und haben ihr Gewicht mehr als verdoppelt, zum Teil sogar recht deutlich. Pro Tag nehmen sie zwischen dreißig und siebzig Gramm zu und vor allem bei den beiden gefleckten Mädchen könnte man fast glauben, dass sie mal Bernhardiner werden wollen. Die Mutter Eboli hat deshalb auch ständig Hunger wie ein Wolf und schaut uns immer an, als wäre sie kurz vorm Verhungern, obwohl sie nun wirklich mehrfach am Tag gut gefüttert wird. Vermutlich auch deshalb hat sie die vierundzwanzigstündige pausenlose Rundumbetreuung ihres Nachwuchses aufgegeben und sitzt nun immer sofort neben dem Küchentisch, wenn wir Menschen uns einen Happen gönnen. Es könnte ja etwas herunter fallen. Gelegentlich gönnt sie sich auch einfach eine kleine Auszeit und legt sich auf das Sofa neben der Wurfkiste, und dann sieht sie auch mal richtig müde aus.

Futtern, schlafen, verdauen - das ist bis jetzt der Tagsablauf der Welpen und eigentlich auch des Vernünftigste, was man (vor allem zu Coronazeiten) machen kann. Die ersten probieren aber schon die ersten Blinzel-Versuche und am Ende ihrer dritten Lebenswoche werden alle schon sehen können, was sie bisher nur riechen und (noch eingeschränkt) hören. Dann kommt richtig Leben in die Bude und wir werden stundenlang im "Kinderzimmer" hocken und brauchen keinen Fernseher mehr.

11. Dezember 2020

Aus technischen Gründen hat es dieses Mal etwas gedauert, die lang erwarteten Neuigkeiten zu veröffentlichen. Aber nun ist es so weit und die "amtlichen" Erstfotos der Trüffelkobolde aus dem O-Wurf - mit dem Geburtsdatum 08.12.2020 - sind nun zu sehen. Zuerst die Rüden in alphabetischer Reihenfolge und dannebenso die Hündinnen. So schreibt es der VDH vor und so fangen wir auch gleich an. Ein paar Erläuterungen dazu gibt es im Anschluss.

Es ist ein bisschen schade, dass es nicht acht Welpen sind. Dann hätten wir nämlich einen der Buben mit dem urdeutschen Vornamen "Otto" beglückt, was auf italienisch schlicht und einfach "Acht" heißt.

 

Es begann mit Orfeo um 14:45 Uhr, er stemmte 330 gr auf die Waage. Um 15:00 Uhr folgte ihm Orlando mit 320 gr und als Abwechslung kam um 15:30 Uhr mit 310 gr die bunt gefleckte Olympia. Um 15:40 Uhr schloss sich mit 370 gr Oliva an, die vermutlich ein Braunschimmel wird. Der Fünfte um 16:15 Uhr mit 320 gr war der braune Oratio, dem um 17:15 Uhr mit 320 gr die ebenfalls braune Ornella als Sechste folgte. Um 18:00 Uhr vervollständigte Osvaldo mit 350 gr unser aktuelles Septett.

 

Der komplette Wurf verlief völlig reibungslos und unproblematisch und die Welpen standen mit ihren Geburtsgewichten zwischen 310 und 370 gr auch alle gut im Futter und machen bis jetzt alle einen gesunden, teils schon recht lebhaften Eindruck.

Zum Abschluss noch ein paar Schnappschüsse - die teils rote Tönung hat keinerlei politische Bedeutung, sondern kommt daher, dass wir zwecks gleichmäßiger Wärme eine Rotlichtlampe über der Wurfkiste angebracht haben. Auch Ilva und Monia trieb die Neugierde immer wieder in die Nähe des Geschehens. Aus Respekt vor der schwer beschäftigten Mutter, bzw. Großmutter hielten sie aber immer ausreichend Abstand und wurden so von ihr geduldet.

29. November 2020

Man sieht schon, dass Eboli ziemlich schwer zu tragen hat, und wenn sie auf dem Sofa auf ihren Lieblingsplatz will, fällt es ihr schon ganz schön schwer. Lieber hält sie sich jetzt in der Küche auf, denn sie hat ständig Hunger und setzt dabei ihren wirkungsvollsten "Bettelblick" ein - manchmal hilft´s auch.

 

Der große Tag rückt immer näher, aber bis Nikolaus wird sie es wohl nicht schaffen, das ist etwas zu knapp. So zwei, drei Tage länge wird es wohl dauern, bis wir den Trüffelkobolde-Nachwuchs begrüßen können.

13. November 202

Nun ist es fast fünf Wochen her, dass Eboli von Sammy besucht wurde und die Folgen sind nicht mehr zu übersehen. Ihr Bauch gewinnt deutlich an Umfang und auch ihr Appetit wird immer größer - allerdings, Saure Gurken, Matjes oder ähnliches hat sie noch nicht verlangt, obwohl sie sonst alles futtert, was sich kauen und schlucken lässt. Und wenn Eboli ganz ruhig und entspannt da liegt und man vorsichtig ihren Bauch berührt, meint man, da drinnen gelegentlich schon ganz leichte, kleine Bewegungen zu verspüren. Aber da ist vielleicht der Wunsch der Vater des Gedanken. Und wie jedes Mal, wenn eine unserer Damen in anderen Umständen ist, sind wir auch dieses Mal unglaublich gespannt, was sich da entwickelt.

 

Da es sonst weiter nichts weltbewegendes zu berichten gibt, hier noch ein paar Bilder. Neulich besuchte uns wieder einmal Helios und wie jedes Mal denken wir, dass er seinen Namen zu Recht trägt - er leuchtet wie der griechische Sonnengott. Sein "Personal" berichtet    allerdings, dass dazu tägliche Körperpflege, zum Teil mehrfach, erforderlich ist, weil der Herr grundsätzlich weder Pfützen noch Matsch aus dem Wege geht. Eboli, die von Männerbesuchen erst mal genug hat, hielt sich dieses Mal vornehm zurück - Ilva und ihre Tochter Monia aber waren durchaus erfreut und beschäftigten sich gerne mit dem ansehnlichen jungen Mann. (Dazu die ersten drei Fotos, die anderen zeigen unseren Pausenclown Monia.)

08. Oktober 2020

 

Es ist also geschehen - gestern machte uns Sammy, der gute alte Bekannte unserer Damen Eboli und Ilva, in Begleitung seines Chefs Jörg einen Besuch. Ebolis sechster Geburtstag spielte dabei überhaupt keine Rolle, es ging eher darum, neue Geburtstage zu produzieren. Die Beiden kennen sich ja gut, und so wurde gar nicht lange herumgezickt. Knappe fünf Minuten fürs Beschnuppern, die Form sollte wenigsten gewahrt werden, und schon ging es zur Sache. Nach fünfzehn Minuten war zu unserer Überraschung alles Wesentliche erledigt. Eboli moserte zwar ein wenig herum, vielleicht ging es ihr zu schnell, aber nach unserem Eindruck sollte es geklappt haben. Vielleicht sollten wir zum Nikolaus-Tag extra große Stiefel herausstellen.

 

Wir Menschen haben uns natürlich im Anschluss deutlich mehr Zeit gelassen - schön Kaffee getrunken, lecker Kuchen gegessen und uns über vergangene und kommende Zeiten gut unterhalten. Auch das gehört zu den schönen Seiten unsers Hobbys, dass man immer wieder gute alte Freunde trifft.

Folletti di Tartufo Eboli

Comes cordis Emiliano, gen. Sammy

 

 

06. Oktober 2020

 

Als Vorgriff auf Ebolis morgigen Geburtstag haben wir unseren drei Damen schon mal drei Lammknochen spendiert, die einträchtig und gemeinsam verspeist wurden, so wie es sich für gut erzogene Hundedamen gehört. Allerdings lassen sie es sich am Ende nie nehmen, die jeweils andern Futteerplätze gründlich auf eventuell verbliebene Krümel zu inspizieren - immer völlig erfolglos!

 

Ach übrigens, morgen haben wir wieder einmal Besuch von Sammy. - Nein, nicht weil Eboli Geburtstag hat, er hat viel bedeutendere Sachen im Kopf - Eboli ist nämlich läufig . . . - mal sehen was passiert. Wir drücken jedenfalls die Daumen - und ein Leckerchen bekommt er hinterher sowieso!

08. September 2020

 

Am vorletzten Sonntag besuchte uns Lino II aus Göttingen. – Lino wer? – Gut, sein „Taufname“ ist Largo (aus unserem L-Wurf von Eboli und Sammy), die meisten Welpen werden von ihren Besitzern ja umbenannt. - Lino II, weil Leonardo aus Köln etwas schneller ebenfalls in Lino verwandelt wurde.

 

Natürlich kam Lino nicht alleine, ließ sich von Dirk chauffieren und von seiner Köchin und Haushälterin Claudia begleiten. So konnten wir vier Menschen mindestens eine halbe Stunde lang beobachten, wie der junge Bursche und unsere zwei Monate jüngere Monia über das Grundstück tobten. Unsere beiden etwas älteren Damen Eboli und Ilva hielten sich nach einer durchaus freundlichen Begrüßung aber vornehm zurück.

 

Als die beiden Teenies schließlich erste Anzeichen von Müdigkeit erkennen ließen, verlegten wir den Handlungsort ins Haus, um uns bei Kaffee und mitgebrachtem Kuchen zu unterhalten. Nach kurzer Verschnaufpause beschäftigten sich Lino und Monia wieder miteinander und wir Menschen schauten erneut fasziniert zu.

 

Jetzt wurde nämlich nicht mehr getobt um des Tobens willen – nein, jetzt ging es wesentlich ruhiger, ja zärtlicher zu. Wir Mensch fühlten uns an die ersten Flirts unserer Jugend erinnert, das erste Knüpfen zarter Bande zwischen Männlein und Weiblein, eine erste Teenager-Liebelei. Gut, Lino machte gelegentlich schon den Eindruck, als würde er etwas weiter denken. Aber Monia entzog sich diesen Versuchen immer ganz dezent und wenig später begann das Spiel aufs Neue.

 

Wir haben über Lino gestaunt – nicht nur bildhübsch, auch noch so was von einem wirklich gut erzogenen jungen Mann! Bei aller Leidenschaft Monia gegenüber hat er doch immer gemerkt und akzeptiert, wo die Grenzen sind. Und dass Mutter Eboli und „Tante“ Ilva sowieso Anspruch auf eine gehörige Portion Respekt haben, war ihm selbstverständlich klar. Obwohl beide sonst ganz schnell dabei sind, so jungen Stenzen ihre Grenzen und damit die Zähne zu zeigen, sahen sie diesmal nicht den geringsten Anlass dazu.

 

Claudia und Dirk erzählten uns, dass Lino auch sonst ein sehr aufmerksamer und freundlicher Bursche ist und – egal ob Mensch oder Hund – sein jeweiliges Gegenüber stets so akzeptiert wie es gewünscht wird. – Na bitte, das ist doch was!

 

Und noch etwas fiel uns an Lino auf: Der ehemals dunkelbraune Welpe – so dunkelbraun wie original Schweizer Vollmilchschokolade – war total ausgebleicht, beige bis hellbeige, je nach Lichteinfall mit leicht orangefarbenem Schimmer. Es gibt wohl doch keine wirklich farbechten braunen Lagotti. Unser Vorschlag, die offizielle Farbe „braun“ in „seniorenbeige“ abzuändern, stieß allerdings nicht auf Gegenliebe.

Unsere Monia ist übrigens ein gutes Beispiel, wie dicht Hoffnungen und Enttäuschungen beieinander liegen können, wie schnell aus der Sicht eines Züchters sich Erwartungen und Ergebnisse entgegenstehen.

 

Wir wollten unsere Jüngste natürlich zur Zucht zulassen und haben das ganze umfangreiche Vorprogramm abgespult. Blutabnahme für die erforderlichen Gentests, Patella- und Augenuntersuchung, HD- Und ED-Röntgen und so weiter.

 

Gut, im Gebiss fehlt ihr links unten der erste Molar, obwohl das Milchgebiss vollständig war und kein Vorfahr je einen derartigen Fehler hatte. Wir haben das röntgen lassen – nix, fehlt einfach, ist gar nicht angelegt. Einen fehlenden Zahn hätten wir und auch die Zuchtordnung noch akzeptiert, unsere Hunde müssen ja nicht mehr so fest zubeißen wie ihre wölfischen Vorfahren!

 

Doch vorgestern bekamen wir die Nachricht, dass die fachärztliche Auswertung der HD-Röntgenaufnahme HDC - also leichte HD (Hüftgelenksdysplasie) – ergeben hat. Damit war nun gar nicht zu rechnen, denn in unserer Zucht und den bekannten Vorfahren ist HD nie ein Thema gewesen. Man kann wohl auch mit leichter HD und einem freien Partner züchten, aber wir haben bisher nichts damit zu tun gehabt und werden das auch zukünftig nicht anfangen.

 

Schade – optisch ist Monia sowas von rassetypisch und auch darüber hinaus ansonsten fehlerfrei und ein wirklich ganz toller Hund – absolut unbefangen, immer fröhlich, ja richtig lustig, lebenslustig – dabei ganz selbstsicher und lässig cool, durch und durch die hundliche Verkörperung von Optimismus!

 

Na gut, es ist wie es ist – dann bleibt sie eben nur Hund bei uns, ganz ohne züchterischen Stress – liebenswertes Familienmitglied und lebenslustiger Kumpel unserer anderen Hunde – eben die Gute-Laune-Monia, wie sie leibt und lebt und wie sie uns ans Herz gewachsen ist!

08. August 2020

 

Am vergangenen Freitag besuchte uns Lucy, Ilvas Tochter und Monias Schwester, mit ihrer Familie. Man war auf dem Weg zu einem vierzehntägigen Urlaub an der Nordsee und nutzte, sehr zu unserer Freude, die Gelegenheit, uns zu besuchen. Wenn man aus dem Fünf-Seen-Land südlich von München kommt und ins Wangerland nördlich von Wilhelmshaven will, kann man durchaus auch die Reise für einen halben Tag und eine Übernachtung in der Hessischen Schweiz unterbrechen.

 

Wir haben uns jedenfalls riesig gefreut, Lucy mit fast ihrer ganzen Familie nach mehr als einem Jahr wiederzusehen. Natürlich gab es, erst bei Kaffee und Kuchen und später beim Abendessen, viel zu erzählen und man ist immer wieder überrascht, wie schnell dabei die Zeit vergeht und man auf einmal müde genug ist, um ins Bett zu gehen.

 

Für uns als Züchter ist es immer wieder eine große Freude zu sehen, wie unser einmal kleiner Welpe mit seiner Familie zu einem richtigen Rudel zusammengewachsen ist. Zu sehen, dass die Menschen immer noch begeistert sind und der festen Überzeugung, das Richtige getan zu haben. Zu sehen, dass ein ehemals kleiner, hilfloser Welpe zu einem gesunden, fröhlichen, ganz und gar unbefangenen Hund geworden ist, dem es einfach richtig gut geht.

 

Gerade Lucy, die kleiner, zierlicher als ihre Schwester Monia ist, lag uns doch sehr am Herzen, musste sie doch zwei Mal in ihr neues Leben nach dem Trüffelkobold-Mutterhaus starten. In der ersten Familie passte es einfach nicht, dafür wurde der zweite Versuch vom ersten Moment an zu einem dauerhaften Erfolgserlebnis für alle Beteiligten.

 

Unsere Monia war ebenfalls total begeistert von ihrer Schwester, endlich jemand, mit dem man bis zur Erschöpfung herumtoben konnte. Am Samstagmorgen schaute sie dann etwas enttäuscht den Abreisenden hinterher. Mutter Ilva war ja nur mäßig an ihrer zweiten Tochter interessiert und Oma Eboli hielt sich völlig fern. Das junge Gemüse ist ja doch irgendwie nur lästig!   

Die beiden Schwestern sind sich irgendwie sehr ähnlich - gut, Lucy ist deutlich kleiner, zierlicher als Monia und hat ein ordentliches, weiß-braun geflecktes Fellkleid, wie sich das für ein Lagotto-Mädchen gehört. Monia bevorzugt dagegen Camouflage, ähnlich den italienischen Alpini in ihren Kampfanzügen. Oder in zivil eben Patchwork und wenn sie vor uns herläuft, hat man gelegentlich den Eindruck, ein weißes Spitzenunterhöschen würde unter ihrem Rocksaum hervorschauen.

 

Aber sonst - die gleichen vor Lebenslust leuchtenden großen braunen Augen, die interessiert jede Bewegung verfolgen, um ja nichts zu verpassen. Die gleichen freundlich-fröhlichen hübschen Gesichter, immer mit diesem leicht angedeuteten Lächeln um die Mundwinkel und dem schon fast sichtbaren Schalk, der ihnen immer im Nacken sitzt. Man muss gar nicht lange in diese ausdrucksvollen Gesichter schauen, um diese liebenswerten Hunde nicht gleich richtig knuddeln zu wollen. 

 

Wobei Monia dann doch einen etwas gesetzteren Eindruck macht, aber das liegt sicher daran, dass sie mit Mutter Ilva und Oma Eboli zusammenleben muss. Und unter Hunden wird nun doch etwas mehr auf Etikette geachtet und Fehlverhalten auch sanktioniert. Ganz anders als bei uns Menschen, denen die Konsequenz dahin schmilzt wie Butter in der Sonne, wenn wir in diese bildhübschen Gesichter schauen. Lucy hat es da bestimmt ein bisschen leichter, hat sie doch ständig nur ihre Menschen um sich, die man ja so leicht überzeugen kann!

10. Juli 2020

 

Vor vierzehn Tagen ließ sich Nuccio von seiner Haushälterin Evi zu uns fahren. Er war der Meinung, dass es jetzt, im Rahmen von Lockerungen der Corona-Beschränkungen, möglich und auch dringend notwendig sei, einen Friseurbe-such durchzuführen.

 

Der Meinung waren wir, obwohl vorgewarnt, auch, als die Beiden vor unserer Haustür standen. Wobei wir zunächst den Eindruck hatten, einen jungen Nach-kommen jenes Yeti vor uns zu sehen, den einst Reinhold Messner im Himalaya gesehen haben wollte.

 

Aber als er dann auf dem Frisiertisch stand und Lilo ihn auf Lagotto Romagnolo zurück frisierte, war dann doch bald zu erkennen, dass Nuccio ein Sohn unserer Ilva und von Sammy ist. Was uns einmal mehr beeindruckte war, mit welcher Selbstsicherheit und Gelassenheit auch dieser kleine Bursche mit seinen vier Monaten diese für ihn völlig neue Prozedur über sich ergehen ließ. Nur als Lilo mit ihrer Haarschneidemaschine auf der Innenseite seiner Ohren begann, die Haare zu kürzen, braucht er etwas beruhigenden Zuspruch. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, aber ich bin mir gar nicht sicher, ob ich mich beim ersten Friseurbesuch so gelassen verhalten habe.

 

Auch mit dem übrigen Drum und Dran, zum Beispiel mit unseren Hunden, kam er gut zurecht. Oma Eboli und Mutter Ilva machten ihm natürlich kurz und unmissverständlich klar, dass Kleinkinder-Gedöns nicht mehr ihre Sache ist. Dafür sprang unser Knallfrosch Monia als große Schwester mit Begeisterung in diese Bresche und tobte nach dem ohnehin schon anstrengenden Frisierstress mit dem kleinen Bruder so ausgiebig herum, dass er die anderthalbstündige Heimfahrt nahezu komplett verschlief. 

08. Juni 2020

 

Inzwischen sind gut vier Wochen vergangen seit Arubi bei uns ausgezogen ist und wir haben uns noch immer nicht wirklich daran gewöhnt und auch ein klein wenig immer noch ein schlechtes Gewissen.

 

Und sie fehlt uns ein wenig - ihre burschikose, offene, unbekümmerte Art. Und irgendwie bekommt unser Menschenverstand es nicht auf die Reihe, dass sie mit unseren anderen - oder doch besser vielleicht, unsere anderen Hunde nicht mehr mit ihr zurecht gekommen sind. Wobei wir, wenn wir ganz nüchtern nachdenken, natürlich wissen, woran das liegt. - Hunde sind eben doch keine Menschen und schon gar nicht, wenn sie ein, wenn auch kleines Rudel bilden - und bei Menschen klappt ´s ja doch auch nicht immer auf Dauer mit dem Zusammenleben..

 

Aber zugegeben, einen kleinen Vorteil hat es schon, dass Arubi jetzt nicht mehr bei uns ist: Wir können jetzt ungestört im Garten arbeiten - denn der Ball-Junkie ist nicht mehr da, der uns ständig einen Ball vor die Füße gelegt hat, damit wir ihn werfen. Selbst wenn wir alle versteckten, fand sie immer etwas, was als Ballersatz herhalten musste, und wenn es ein alter, vergammelter Apfel, ein beliebiges bereits zerstörtes Hundespielzeug oder ein kurzer, dicker Ast war.

 

Wir sind aber überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Die regelmäßigen Rückmeldungen ihres neuen "Personals" bestätigen uns, dass in der neuen Heimat alles zum besten steht. Arubi hat sich dort richtig gut eingelebt, die Menschen sind mit ihr und der getroffenen Entscheidung hoch zufrieden. Man kommt sehr gut miteinander zurecht und hat sogar schon gemeinsam einen kleinen Urlaub gemacht.  - Bei uns war Arubi eben einer von mehreren Hunden - dort ist sie der Familienhund!

 

Im Anschluss noch ein paar Fotos.

21. Mai 2020

 

Während ungefähr der letzten April- und der ersten Maiwoche war bei den Trüfelkobolden reichlich Unterhaltung angesagt - naja, wohl eher Spannung,  Aufregung und etwas Ratlosigkeit.

 

Die Spannung begann eigentlich schon vor einem knappen Jahr und steigerte sich allmählich. Bis dahin war im Trüffelkobold-Haus die Regel: Wir Menschen sind die oberste Instanz, unsere Hunde machen ihre Rangfolge unter sich aus! Aber unter den Vierbeinern, begann es zu brodeln. Arubi war die Chefin, es hatte sich ergeben, einfach weil sie die Älteste war. Danach, fast gleichauf, kam Eboli und zwischen den Beiden gab es nie Probleme.

 

Unser Küken Ilva war die Jüngste mit angemessenem Respekt vor Mutter Eboli und "Tante" Arubi. Aber das änderte sich erheblich, als sie "volljährig", das heißt zur Zucht zugelassen, später von Sammy gedeckt und am 26.05,2019 Mutter wurde.

 

Zwar "nur" drei Welpen, aber sie bildete sich einiges darauf ein und muckte immer häufiger auf. Nicht gegen Mutter Eboli, vor der hat sie immer noch Respekt. Aber gegen die eigentlich immer "gute Tante" Arubi, mit der sie bis dahin bestens zurecht gekommen war, und die sich immer sofort zurückzog, wenn Ilva aufmüpfig wurde, obwohl sie der Jüngeren körperlich deutlich überlegen war. Auch wenn Arubi mit Ilvas Tochter Monia, die bei uns bleib, völlig unbefangen herumalberte, ging Ilva dazwischen, wenn sie das mitbekam. Und zunehmend war offenbar auch Eboli der Meinung, sie müsse ihre Tochter dabei unterstützen. - Wir waren ratlos - unsere sanfte, verschmuste Ilva, mit diesem immer etwas verträumten Kulleraugen-Blick, sprühte dann förmlich Gift und Galle.

 

Am 12. Februar dieses Jahres, wurde Ilva Mutter eines Siebener-Wurfes, unseres N-Wurfes, und nun verschärften sich die Spannungen erheblich. Sobald Arubi selbst völlig uninteressiert an der Wurfkiste vorbei wollte oder die junge Mutter nur einen Moment zu lange ansah, stürzte die sich sofort auf die Ältere, die zunehmend ratloser und eingeschüchterter wirkte. Auch Ilvas Mutter Eboli und Tochter Monia wurden immer mehr in diese Spannungen hineingezogen und zuletzt knurrte nahezu ständig eine der Damen, die Stimmung wurde immer explosiver.

 

Man kann es wohl nur so bezeichnen: Zwischen dem Dreier-Team Ilva, Eboli, Monia einerseits und der ganz und gar schuldlosen Arubi andererseits entwickelte sich eine abgrundtiefe Feindschaft. Wir waren schließlich mit unserem Latein am Ende und sahen nur noch die, von uns immer wieder verworfene Möglichkeit, Arubi wegzugeben. Von unseren persönlichen Gefühlen ganz abgesehen, tat uns diese völlig unkomplizierte, einfach liebenswerte Hündin leid. Mit ihren acht Jahren sollte sie doch einen angenehmen, stressfreien Lebensabend vor sich haben. Dieses ständige Mobbing hatte sie einfach nicht verdient!

 

Manchmal bringt der Zufall die Lösung. Einem uns seit vielen Jahren gut bekannten älteren Ehepaar war vor einiger Zeit der Hund gestorben. Einen Welpen wollten sie wegen ihres fortgeschrittenen Alters nicht mehr zu sich nehmen, aber ganz ohne Hund ging einfach nicht. Auch die bei ihnen lebende Tochter vermisste einen Hund als regelmäßigen Jogging-Partner. Man rief uns also an, ob wir denn von einem älteren Hund wüssten . . .

 

Das war wie ein Sechser im Lotto! – Arubi wird jetzt nicht mehr ganztägig von drei anderen Hunden gemobbt, sondern von den älteren Menschen nach allen Regeln der Kunst verwöhnt, die sich riesig darüber freuen, wieder einen Hund um sich zu haben. Nach Feierabend entspannt sich die Tochter in Arubis Gesellschaft vom beruflichen Stress, joggt mit ihr oder macht lange Spaziergänge. Arubi, die ja noch richtig fit ist, hat jetzt drei Menschen für sich alleine, wird umsorgt, lernt neue Menschen, Hunde, eine neue Umgebung kennen, hat eine neue Aufgabe und auch wieder ausreichend Bewegung. Seit gut zwei Wochen lebt sie jetzt in ihrer neuen Familie, den regelmäßigen Berichten zufolge hat sie sich schnell und gut eingelebt und alle sind zufrieden. – Nur wir sind nicht wirklich so richtig glücklich, wenn wir an unsere Arubi denken . . . obwohl wieder Ruhe eingekehrt ist . . . und kein Hund knurrt mehr . . .

 

 

 

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