Neues

aus dem Lagotto Romagnolo - Zwinger "Folletti di Tartufo"

01. Oktober 2022

Gestern hatten wir Besuch von Oliva, die ist eine Tochter aus dem letzten Wurf (08.12.20) unserer Eboli und der Verbindung mit  Sammy (Comes Cordis Emiliano). Ursprünglich war es damals unsere Absicht, das Mädel zu behalten,damit unser "Damentrio" aus Eboli. Ilva und Monia wieder zum "Damenquartett" wurde. Aber irgendwie haute das so nicht richtig hin und es entwickelte sich eine sich ständig verstär-kende Unruhe - überwiegend geäußert in nur noch schwer zu stoppendem Gebelle, wenn sich jemand auch nur unserem Grundstück näherte. Und auch sonst entstand zwischen Oliva und uns nicht diese enge Verbindung, die wir nomalerweise immer zu unseren Hunden haben. Ganz sicher war das nicht die Schuld dieses jungen Hundes und die Ursache lag wohl bei uns - ohne das wir bis jetzt auf die wirk-liche Ursache gekommen wären.

 

So kam Oliva dreivierteljährig in eine kleine Familie gar nicht weit weg von uns, als großer Wunsch eines neunjährigen Mädchens, den sie sich, natürlich auch mit Hilfe ihrer Eltern, endlich erfüllen konnte. Wir merkten damals, schon beim ersten Kontakt, dass "der Funke" zwi-schen Oliva und Annika sofort übersprang. Beim gestrigen Besuch war dann auch deutlich zu sehen, dass wir uns nicht geirrt hatten, die Harmonie zwischen den beiden "Mädels" war nicht zu übersehen und Oliva hatte sich wirklich ganz toll gemacht. Auch  Annikas Mutter äußerte sich hoch zufrieden und wie erzählt wurde, war auch der Vater sehr begeistert.

 

Oliva schien sich noch an uns zu erinnern, was auf unsere Meute allerdings nicht zutraf. So wurde anfänglich reichlich geknurrt und auf dicke Hose gemacht, überwiegend allerdings von Eboli und Ilva. Letztere hält sich ohnehin immer für etwas Besseres und Eboli will in ihrem Alter ohnehin nichts mehr mit Kinderkram zu tun haben. Dass sie Olivas Mutter ist, ging ihr klar zu erkennen am Allerwertesten vor-bei und sie ließ sich demonstrativ während der ganzen Zeit nicht mehr blicken. Monia mit ihrer bekannt sozialen Ader und ihre Teenie-Tochter Quarta kümmerten sich dann auch ganz schnell sehr gastfreundlich um den Hunde- sowie um den Menschenbesuch.

22. August 2022

Nun ist am vergangenen Samstag unser Dicker, nämlich Remus, als letzter unseres R-Wurfes ausgezogen.Er stemmte zuletzt 5 kg auf die Waage, wohnt nun in Hamburg, wird schon in ein paar Tagen auf den Namen Michel hören - klar in Hamburg - und sich von seinem neuen Kumpel Peppo (Peppone aus unseren P-Wurf, und das wird sicher so werden) in die Geheimnisse und Gefahren der Großstadt einführen lassen.

 

Wir Menschen haben uns von Anstrengungen und Aufregungen der letzten Wochen und Tage erholt und auch von der stets aufs Neue eintretenden Wehmut, wenn wieder einmal die "Kinder" das Mutterhaus verlassen. Auch unsere Stammbesatzung, allen voran unsere "gute, alte" Eboli macht durchaus den Eindruck, eine gewisse Erleichterung zu verspüren. Mutter Ilva und Halbschwester Monia sehen es wohl eher gelassen. Einzig Quarta dürfte eine gewisse Langeweile verspüren, weil aus ihrer Sicht wohl der allergrößte Teil der Unterhal-tung nun weggefallen ist, denn sie hat sich wirklich unglaublich für den Nachwuchs engagiert.

Als Erste verließ uns am Freitag, den 12.08., unsere kleine Ronda,sie behält als Einzige im Wurf ihren Namen und wohnt nun im schönen Nörten-Hardenberg. Als Zweite folgte am 13.08. unser Braunschimmel Riviera, die in den Kreis Hildesheim zieht und ganz sicher zukünftig in der Ruhme baden wird. Nach dem Wunsch der Tochter wird sie nun Rosa gerufen. Am gleichen Tag verließ uns auch unser Romulus, der nun Chewy heißt und künftig wohl mit seinem Hundekumpel Filou (unser Italo) um den Maschsee herum joggen wird. Am 14.08. nahm Ragazza Abschied, heißt nun Roxi, zieht nach Schwelm und wird wohl bald beim Fliegenfischen assistieren. Am Nachmittag des gleichen Tages wurde unsere weiß-braun gefleckte Roma nach Frankfurt/M. abgeholt, wird jetzt Lupa genannt und darf künftig durch eine Schreber-gartenanlage zu einer großen Hundewiese laufen. Als Letzter verließ uns, wie schon erwähnt, am vergangenen Samstag unser Remus.

Der Welpe, der sein erstes Zuhause als Letzter verlässt, hat immer irgendwie schlechte Karten - die Geschwister alle weg, die eigene Mutter will nichts mehr von ihm wissen und ihre Milchbar ist eh schon lange zu. Die anderen älteren Hunde brummen einen meistens auch nur an und wenn man nicht gleich richtig reagiert, wird man sogar schon mal gekniffen, am schnellsten vor allem von dieser alten Urgroß-mutter.

 

Remus hingegen hatte aber nicht den geringsten Grund sich zu beklagen, schon als seine Geschwister noch alle da waren, hatte er ganz-tägige Rundum-Betreuung durch die Halbschwester Monia - sehr ruhig und gewissenhaft - und durch die Cousine Quarta, die allerdings so manches Mal eine Prise zu stürmisch und sehr fordernd war.

 

Sehr gestaunt haben wir allerdings wieder einmal über unsere Ilva, die schon von klein auf immer wieder ein gewisses kapriziöses Ver-halten zeigte, um den Ausdruck "zickig" nicht zu gebrauchen. Natürlich hat sie sich immer um sorgfältig um ihren Nachwuchs bemüht, aber auch konsequent und schnell Grenzen gesetzt. So war ab Ende der sechsten Woche die Milchbar endgültig geschlossen und die Kinder wurden nur noch so weit zur Kenntnis genommen, dass man sie stets energisch wegknurrte, wenn sie Muttern auf Tuchfühlung auf den Pelz rückten - gut, dass es als Ersatz immer Monia und Quarta gab.

 

Aber am Freitag vor Remus´ Abholung kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Man neigt ja immer wieder dazu, in die Hunde zu viel hinein zu vermuten, aber wir hatten wahrhaftig den Eindruck, dass Ilva sich doch noch Gedanken um die Zukunft ihres Sohnes mach-te, und in auf sein künftiges Leben noch etwas vorbereiten wollte. Stundenlang, wie nie zuvor in den vergangenen Wochen, beschäftigte sie sich mit ihrem Sohn, nach einer Weile kam Monia noch dazu und wenig später auch Quarta. Am Ende widmete sogar Eboli ihrem Ur-enkel noch ein paar kostbare Minuten. Alle folgenden Bilder wurden am Freitagnachmittag gemacht.

Endlich haben wir das ganze Grundstück wieder für uns - und vor allem und auch viel wichtiger - auch unsere zwei Menschen! - Ja, und etwas Grün gibt´s sogar auch noch!

 

 

 

06. August 2022

Quarta, unsere Jüngste mit knapp einem dreiviertel Jahr, schien uns schon immer ziemlich clever - und nun hat sie schon vor Tagen eine einfache aber wirkungsvolle Methode gefunden, die Sommer-hitze praktisch im Schlaf zu bekämpfen. Sie legt ihr kluges Köpfchen an den Trinkwassernapf und lässt ihr rechtes, gelegentlich auch ihr linkes Ohr ins Wasser baumeln - und sie scheint mit der Wirkung hoch.zufrieden. Immerhin wischt sie das feuchte Ohr nicht an unseren Hosenbeinen ab, wie sie es regelmäßig mit ihrem Schnauzbart macht, nachdem sie getrunken hat

Am heutigen Samstag sind die Welpen genau acht Wochen alt und nur noch wenige Tage in der kompletten Besetzung so bei uns zuhau-se. Heute besuchte uns unser Tierarzt, untersuchte, impfte und chippte sie und befand, alles sei in bester Ordnung. Am kommenden Mon-tag wird die Zuchtwartin vom VDH letztmalig unseren R-Wurf besichtigen und mit ziemlicher Sicherheit zum gleichen Ergebnis kommen.

 

Hier nun noch einmal Fotos unserer Ragazzi in "freier Wildbahn", die sie sich natürlich längst komplett erobert haben. Oft sind sie auch schon alleine unterwegs, lieber aber wohl noch in Begleitung von ein oder zwei Geschwistern oder auch von Tante Monia und Cousine Quarta.

 

Auch hier ist uns wieder aufgefallen, dass Mutter Ilva sich - wenn es denn irgend geht - am liebsten gar nicht mehr um ihren Nachwuchs kümmert. Sollen das doch Tochter und Enkeltochter machen, die können schließlich noch dazulernen. Und es fasziniert uns immer wieder, dass es bei unseren Lockenteilen tatsächlich fast genau so läuft wie auch in einem ganz normalen Wolfsrudel. Unser gute alte Eboli hält sich ganz konsequent von diesem Trubel fern, In den rund ersten vierzehn Tagen dürfen Monia und Quarta nur gerade mal eben in die Wurfkiste schauen. Aber so ab der vierten Woche ist es Ilva schon ganz willkommen, wenn die lieben Kleinen durch die beiden etwas Älteren von ihr selbst abgelenkt werden. Aber auch sonst sind wir immer wieder begeistert wie selbstverständlich und überwiegend harmo-nisch dieses Rudelleben bei uns abläuft.Und wir sind fest davon überzeugt, dass es für unsere Welpen keinen besseren Start ins Leben geben kann als diesen.

 

 

28. Juli 2022

 

Inzwischen sind die "Ragazzi" auch ihre täglichen Erkundungen unserer privaten Sahelzone gewöhnt und entdecken immer wieder interessante neue Ecken und neues Spielzeug wie z.B. die jetzt täglich herunter fallenden Poskop-Äpfel, weil der alte Baum es nicht mehr schafft, seine vielen Früchte ausreichend mmit Wasser zu versorgen und uns am Ende sehr wahrscheinlich nur ein kleiner Korb voll bleiben wird.

 

Ist überhaupt verrückt mit dem Wetter, den vorherigen Q-Wurf konnten wir nur minutenweise raus lassen, weil es entweder zu nass, zu kalt, zu windig oder alles zusammen war. Für die Ragazzi ist es allzu oft viel zu warm, so dassdie frühen Morgenstunden oder der spätere Nachmittag genutz werden müssen - dann aber reichlich. Auch der alte Husky-Zwinger tut hier noch gute Dienste, sieht zwar ziemlich wild aus, bietet aber viele Verstecke, die Gelegenheit zum buddeln und immer mintestens im hinteren Teil ein wenig Schatten.

Rund anderthalb Wochen bleiben uns jetzt noch, bis der Tierazt und die Zuchtwartin kommen und in der folgenden Woche werden uns fünf der Welpen verlassen, nur Remus bleibt noch ein paar Tage länger. - Es wird uns dann sehr viel Unterhaltung fehlen.

 

 

 

20. Juli 2022

 

Ursprünglich hatten wir die Absicht, unsere sechs R-ebellen am vergangenen Montag über unsere Wiese toben zu lassen - von wegen nordhessische Wiese, eher südliche Sahelzone, inzwischen auch von der Temperatur her. Bergab hätten sie es vielleicht noch geschafft, aber bergauf auf unserer Südhanglage - wohl kaum! Also hilfsweise in unseren alten Huskyzwinger, der bietet fast ganztägig wenigstens im hinteren Bereich Schatten. Der Boden zwar dreiviertel gepflastert, aber immer noch besser als nichts. Dort haben die Kleinen es aber auch bis in die Dämmerung ausgehalten und anschließend gut geschlafen.

 

Sehr hilfreich war dabei unsere großartige Sozialarbeiterin Monia, die die Gelegenheit nutzte, gleichzeitig ihre Tochter Quarta anzulernen. Faszinierend für uns war, dabei zuzusehen, wie souverän und ausgeglichen die Beiden mit dem Nachwuchs umgingen. Gut, Monia hat ja bereits Erfahrung mit ihrem Neuner-Wurf und dem Töchterchen Quarta gemacht. Aber dieser Teenager hat vermutlich bis jetzt noch nicht einmal davon geträumt. Ebenso beeindruckt war offensichtlich auch Ilva, denn nicht einen einzigen Augenblick hat sie sich darum auch nur andeutungsweise gekümmert. Am Dienstag und heutigen Mittwoch verzichteten wir komplett darauf, die Welpen rauszulassen. Am frühen Nachmittag hatten wir an der Südseite 47,4 Grad und lange nach Sonnenunergang immer noch um 34 Grad.

 

Was uns immer noch ein wenig beschäftigt und auch belustigt, sind die Verwandtschaftsverhältnisse unserer Hunde - irgendwie schon ein bisschen komisch. Wegen der gleichen Mutter Ilva sind Monia und der R-Wurf schließlich Halbgeschwister, wenn auch von absolut unter-schiedlichen Vätern. Ja und Quarta - weil die Welpen des R-Wurfes Halbgschwister ihrer Mutter, sind sie gleichzeitig Onkel und Tanten von unserer Jüngsten. Das sind aus menschlicher Sicht ja fast Zustände wie in abgelegenen Bergdörfern - nein lieber nicht . . . 

16. Juli 2022

Das gemeinsame Mal aus der großen Futterschüssel beherrschen die Welpen inzwischen perfekt, Müssen sie auch, denn Mutter Ilva stellt so nach und nach die Produktion ein. Man könnte fast meinen sie hätte vom russischen Zarenersatz Putin gelernt. Aber du iiebe Güte was für ein unzulässiger Vergleich, schließlich handelt Ilva nach international anerkannten Regeln!

 

Vor ein paar Tagen haben wir auch Bewegungsbereich der Welpen etwas vergrößert und waren einmal mehr begeistert, wie schnell sie die größere Bewegungsfreiheit verinnerlichten. Gut, als wir das "Tor" zur kleinen Freiheit erstmals öffneten, dauerte es schon ein, zwei Minu-ten bis dessen Sinn begriffen war und es so zu glegentlich Staus kam. Eine war natürlich auch dieses Mal die Letzte, aber dann hat es wirklich gefunkt. - Und so wie sich das Wetter entwickeln soll, werden die Kleinen in den nächsten Tagen auch die große weite Welt unser-es Gartens kennenlernen - was sicher den Appetit fördert und zur Nacht die Müdigkeit.

 

 

 

10. Juli 2022

Bergfest! Vier der etwas mehr als acht üblichen Lebenswochen, die alle Welpen bei uns immer verbringen, sind vier jetzt schon wieder vorbei, und so ganz allmählich tauchen die ersten Gedanken an den kommenden Abschied auf. Am Ende der achten Woche kommt der Tierarzt und untersucht die Welpen, impft und chippt sie, damit sie gut vorbereitet in den ersten Tagen ihrer neunten Lebenswoche zu ihren neuen Familien ziehen können. Bisher hat das alles sehr gut bei uns geklappt, die kleinen Hunde sind gesund und munter und werden täg-lich einem liebenswerten Lagotto immer ähnlicher. Sie nehmen zwar unterschiedlich aber gleichmäßig zu und beginnen erkennbar ihre "persönliche Note" zu entwickeln. Um ihre Bewegungsfreiheit zu vergrößern werden wir am Montag den Innenauslauf aufbauen, und weil das Wetter sich entscheidend bessern soll, auch die Möglichkeiten schaffen, sich in der für sie immer größer werdenden Welt, also auch in unserem Garten, zu bewegen.

 

 

 

03. Juli 2022

Wir sind heute ein bisschen spät dran, aber wir schaffen es noch. Es gibt halt Sonntage, an denen man Hundesachen erledigen muss, die nur indirekt mit den Hunden zu tun haben. Deshalb hier nur ein paar Fotos und unter "Zucht: R-Wurf die übliche Wochenendstatistik..

 

 

30. Juni 2022

Inzwiscchen hat unser Sixpack auch gelernt, halbfeste Nahrung zu sich zu nehmem - Fertigfutter für Welpem, leicht angeweicht mit warmen Wasser und einem kräftigen Schuss Ziegenmilch. Fast noch besser als das was Mutter Ilva zu bieten hat. Da kann man so richtig reinhauen und weil man die Tischmanieren noch nicht so richtig beherrscht, im Kreis durch die Futterschüssel laufen - putzigerweise immer entgegen dem Uhrzeigersinn. Hat wohl den Vorteil, dass man die Konkurrenz bei der Futteraufnahme eben mal in die Vorderpfoten kneifen kann und die dann freiwillig Platz macht. Nach getanem Werk ist man dann so vollgefressen, dass man es nur noch mühevoll auf dem Schlafplatz schafft - und dann wird richtig gepooft . . .

Ach ja - und heute hatten wir Besuch und mit unserer Nummer 3, unserer Ragazza, hat das erste Mädel aus unserem R-Wurf ein neues Rudel gefunden - allerdings, so rund sechs Wochen werden die neuen Fans noch auf das Objekt ihrer Begierde warten müssen.- so viel Zeit für die Vorfreude! 

 

 

 

26. Juni 2022

bZwei Wochen sind die Welpen jetzt alt und in allerbester Verfassung, alle haben ihr Gewicht mehr als verdoppelt, manche sogar fast ver-dreifacht. Klar ist inzischen auch, dass die beiden weiß-braun gefleckten Mädchen farblich nicht so bleiben werden, sondern sich zu soge-nannten Braunschimmeln entwickeln, was farblich durchaus abwechslungsreicher sein kann als bei den anderen Farbschlägen. Das "Six-pack" hat inzwischen die Augen geöffnet und wird in den nächsten Tagen die volle Sehkraft entwickeln, aber schon jetzt sind sie deshalb deutlich lebhafter als in den Tagen zuvor. Auch die ersten Gehversuche werden bereits gemacht, aber die sind wirklich noch mehr als wackelig.

 

Mutter Ilva macht inzwischen deutlich längere Pausen bei der Pflege ihres Nachwuchses, aber sie gibt sich bis jetzt noch redlich Mühe und hält die Kinderstube wie auch die Kinder selbst peinlich sauber, so dass wir Menschen in dieser Hinsicht noch nicht sehr viel Arbeit haben. Aber das kommt ganz sicher, spätestens in einer Woche. Auch werden wir ab morgen früh zufüttern, denn die Muttermilch reicht offenbar nicht mehr so ganz für den ständig wachsenden Appetit des immer lebhafter werdenden Nachwuchses.

 

 

 

19.Juni 2022

Es ist wieder so weit - der Klimawandel schlägt zu! Nun haben wir uns einen Aufsitzmäher gekauft, um unseren Rasen komfortabler mähen zu können - und es ist kein Rasen mehr da! Wir hatten noch nie ein gepflegtes englisches Putting-Green, aber jetzt haben wir die Sahelzone! Als kleiner Trost blühen dafür unsere Rosen, dass es eine wahre Freude ist!

 

Auch im Hause selbst, in der Kinderstube blüht das Leben, unsere R-Welpen sind jetzt eine Woche alt, sehen schon fast aus als könnten Hunde daraus werden, und nehmen - wenn auch nicht alle gleich stark - aber schön regelmäßig zu. Wie es aussieht sind auch alle gesund und munter, jedenfalls hören wir keine Klagen. Das wundert uns auch gar nicht, denn Mutter Ilva nimmt ihre Pflichten sehr genau - wie wir es gar nicht anders von ihr kennen. Sie nimmt sich nur selten eine Auszeit, füttert ihren Nachwuchs regelmäßig und hält die Säuglings-station wie auch die Säuglinge immer peinlich sauber. An den nachfolgenden Bild ist das wie wir denken auch sehr gut zu sehen.

 

 

 

14. Juni 2022

Nicht nur wir Menschen waren auf das Ergebnis gespannt, auch unsere beiden Mitbewohhnerinnen Monia und Quarta wollten sehen, was das mit dem Familienzuwachs auf sich hat. Die Urgroßmutter Eboli hingegen nimmt das mit ihrem Altenteil ziemlich erst, das alles ist nicht mehr ihre Welt - zu viel Unruhe und der Lärm wird ganz sicher Tag für Tag größer. Die neugebackene Mutter Ilva war über die Neugier von Tochter und Enkeltochter nichht wirklich "amused", aber ein paar Streicheleinheiten vom Chef halfen am Ende doch, und mit einem sehr leisen Pro-forma-Knurren ließ sie den Einblick in ihre Privatspäre zu.

 

Die Einordnung der Welpen - streng nach VDH-Vorgabe, nämlich die Rüden zuerst und dann die Hündinnen und auch noch in alphabe-tischer Reihenfolge - hat uns Ilva dieses Mal recht leicht gemacht, in dem sie beiden Rüden zuerst ans Tageslicht verhalf. Die Gelegenheit

nutzten wir, um gleich die Namen festzulegen und später nicht evtl. noch einmal die laufenden Nummern ändern zu müssen.

 

Und die Namen? - Klar - italienische Rasse = italienischer Zwingername = italienische Vornamen! Romulus und Remus als die sagen-haften Gründer Roms, Ragazza weil das im Italienischhen einfach Mädchen heißt und Roma z,B. weil das die italienische Hauptstadt ist! Die künftigen Erziehungsberechtigten unserer Welpen können ihnen ja gerne andere Namen geben. - Und nun die Galerie:

Noch ist der Nachwuchs etwas feucht hinter den Ohren, am nächsten Morgen sahen sie schon deutlich besser aus - und im kommenden wöchentlichen Rhythmus wird es immer besser zu erkennen sein, dass aus diesen kleinen Lebewesen (die vielleicht auch Meerschwein-chen sein könnten) richtig hübsche und liebenswerte  kleine Lagotti werden.

 

Am Ende hatte sich unsere gelegentlich durchaus auch zickige Ilva einmal mehr als handfester Hund erwiesen und wird auch zeigen, dass sie eine wirklich gute Mutter ist. Nun hatte sie sich aber nach der anstrengenden Aktion eine Zusatzportion Futter verdient - und warum soll man dieses wieder einmal faszinierende Erlebnis einer Geburt nicht mit ein paar Rosen umkränzen?

 

 

12. Juni 2022

Heute hat es geklappt - und sogar am hellenTag - und so unglaublich schnell! - Sechs Welpen in rund anderthalb Stunden, das hatten wir noch nie! - Den Ersten - vor kerngesund und Lebensfreude quiekend brachte - Ilva um 11:35 Uhr fröhlich von draußen mit, nach dem wir sie mal kurz zum pieseln rausgelassen hatten. Dabei sah es vorher gar nicht so eilig aus. Den sechsten und letzten Welpen legte sie uns um 13:16 in die Wurfkiste!

Zuerst kamen zwei braune Rüden und eine braune Hündin, dann wurde wohl vorübergehend die braune Farbe knapp und es folgten zwei weiß-braun gefleckte Hündinnen. In der folgenden achtminütigen Pause wurde vermutlich noch der Rest braune Farbe zusammengekratzt und es gab noch eine braune Hündin. Die war zugleich mit 310 gr. der leichteste Welpe und eine weitere braune Hündin mit 380 gr der schwerste. Die beiden Jungs lagen mit 330 und 360 gr dazwischen.

Während das hier geschrieben wird, liegen Mutter und Kinder satt und sauber und gesund in der Wurfkiste - und wir Menschen sind mit dem Ergebnis ebenfalls sehr zufrieden - und morgen berichten wir detaillierter!  

 

 

 

07. Juni 2022

Nun ist es nicht mehr zu übersehen und ganz sicher - unsere Ilva wird wohl in Kürze Mutter - wir rechnen mit ungefähr ab morgen bis spätestens zum Wochenende, möglicherweise am Freitag. Natürlich sind wir sehr gespannt, was dabei herauskommt und dieses Mal auch ziemlich unsicher. Denn beim Ultraschall am 30. Tag meinte die Tierärztin, sieben Welpen gesehen zu haben und vermutete evtl. noch einen oder gar zwei mehr. Bei der Betrachtung von Ilvas Bauchumfang haben wir jedoch leichte Zweifel, hatten wir doch - zuletzt bei Monia - hin und wieder größere Würfe und da waren die Bauchumfänge deutlich größer! Also wir tippen auf maximal sieben Welpen und sind natürlich auch damit zufrieden - die Hauptsache ist doch, dass alles gut geht und Mutter und Kinder alles bestens überstehen. Beson-ders froh wären wir natürlich, käme einmal ein Wurf, der sich aussschließlich während des Tages erledigen würde!

 

Ilvas Tochter Monia und die Enkeltochter Quarta sind ebenfalls schon sehr gespannt, und wie wir die Beiden einschätzen werden sie sich mit sehr viel Engagement an der Erziehung dieses Familiennachwuchses beteiligen wollen. Die Frage ist halt, was die werdende Mutter davon hält.

 

 

10. Mai 2022 - Der R-Wurf ist unterwegs!

 

Gestern, am bewussten 30. Tag, haben wir mit Ilva unsere Tierärztin besucht, um mittels eines Ultraschalls ganz sicher zu gehen, dass sie trächtig ist. Wir waren zwar sowieso davon überzeugt, weil sie sonst normalerweise eher ein bisschen zickig ist, aber unter diesen bestimmten Umständen sich immer in ein überwältigendes Schmusekätzchen verwandelt.

 

Und nun ist es amtlich: Ilva ist wirklich "schwanger"! Es ist uns immer noch unklar, wie die Tierärzte das so gut erkennen, aber unsere Tierärztin ist sicher, dass mindestens sieben Welpen unterwegs sind, es könnten aber auch acht oder gar neun sein, so genau wäre das nicht zu sehen. Wie viele es am Ende wirklich sind, ist uns ziemlich egal, Hauptsache sie entwickeln sich gut und kommen problemlos und gesund zur Welt, und auch Mutter Ilva übersteht den Stress und die Belastung gesund und kann sich die folgenden Wochen bis zur Abgabe gut um den Nachwuchs kömmern.

Hier noch einige Fotos - mit Ausnahme des weißen Helios von Welpen aus den letzten beiden Würfen - die uns in letzter Zeit zugeschickt worde.

13. April 2022

Die beiden folgenden Bilder zeigen unser komplettes Damenquartett - Zur Orientierung:Linkes Bild - links vorne unsere Jüngste, Quarta, jetzt fünf Monate alt. Die nächste dahinter, Quartas Mutter Monia, jetzt knapp drei Jahre alt. - Dahinter Monias Mutter Ilva, jetzt gut fünf Jahre alt. - Rechts auf diesem Bild ist Eboli zu sehen, Ilvas Mutter und die In diesem Jahr acht Jahre alt wird, schon immer daran zu erkennen, dass ihre Rutenspitze leicht nach rechts gebogen ist.

Wir sind ein wenig stolz darauf, dass es uns im Laufe der Jahre gelungen ist, innerhalb von inzwischen sechs Generationen - zuerst mit Comes cordis Dulcinea (t) und ihrer Tochter Folletti di Tartufo Aletta (t) nun vier aufeinander folgende Generationen "Trüffelkobolde" im Haus zu haben. Die allesamt in Form und Wesen typische, liebenswerte Lagotti sind - wenn auch mal eine einen kleinen Fehler hat, wie einen fehlenden Zahn oder wahrhaftig mal eine C-Hüfte. - Auch ohne, dass wir ständig das Bestreben betont haben, einfach die Besten zu sein!

 

Unser gute Eboli hat mit ihren inzwischen stets gelungenen fünf Würfen ihr Soll reichlich erfüllt und wird nun bei uns ihren Ruhestand genießen. Ilva haben wir am vergangenen Wochenende decken lassen und wenn alles richtig läuft wird sie in zwei Monaten ihren dritten Wurf haben. Unsere "examinierte Kindergärtnerin" Monia hatte als ersten einen großartigen Neuner-Wurf, durchgehend gut geraten, und muss sich nun in der Konsequenz mit ihrer Tochter Quarta herumschlagen. im nächsten Frühjahr wird sie sicher ihren zweiten Wurf haben. Ihre Tochter Monia ist bis jetzt ganz offensichtlich vielversprechend unser "bestes Pferd im Stall", aber ob wir mit ihr jemals einen Wurf machen werden, bezweifeln wir stark - schließlich gehen wir ganz stramm auf die Achtzig zu!

Zum Schluss können wir noch vermelden, dass unser Paco aus Ebolis letztem Wurf, der jetzt Enzo gerufen wird, am 03.April in Alsfeld auf der Spezial Rassehunde-Ausstellung in seiner Jünsten-Klasse den 1. Platz gemacht hat. Er ist jezt zehn Monate alt und damit natürlich kein Champion, aber es ist doch ein richtig guter Anfang. Wir gratulieren ihm und seinen Menschen ganz herzlich zu diesem Erfolg und drücken die Daumen für eine großartige Ausstellungskarriere!

24. Februar 2022

 

Der Sonnenuntergang am Dienstagabend (Foto unten) kündigte uns an, dass der Mittwoch endlich wieder einmal ein richtiger Sonnentag wird, also stand unser Entschluss fest.

Am späten Vormittag machten wr uns auf den Weg, um eine größere Runde zu drehen, mit einiger Sicherheit die größte, die unser Mädchen Quarta bisher zu bestehen hat. Wir waren sicher, dass sie gutmithalten würde, denn sie ist top in Form. 

Gut anderthalb Stunden waren wir unterwegs, genossen das herrliche Wetter und sahen gelegentlich schon, dass der Frühling in den Startlöchern steht. Uns Menschen hat es richtig gut getan und mit einger Sicherheit waren wir beiden etwas Älteren diejenigen, die am meisten geschafft waren. Die Hunde jedenfalls waren ausgesprochen unternehmungslustig unterwegs und mussten gelegentlich energisch zurück gepfiffen werden, ehe sie aus unserem Gesichtsfeld entschwanden - und Klein-Quarta war immer mittendrin dabei, ohne auch nur ein einziges Mal Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Erst zu Hause, nach einer kleinen Stärkung, zog sie sich zu einem etwas längeren Schläfchen unter die Eckbank zurück.

20. Februar 2022

Vor einigen Tagen besuchte uns eine Freundin mit ihrem Hund Lennox – einem erst sieben Monate alten, aber schon sehr stattlichen Magyar Viszla-Rüden, gut erzogen, sehr freundlich, aber auch ausgesprochen lebhaft und natürlich deutlich größer als unsere Lagotto-Damen. Ziemlich lange her hatten wir ihn hier schon einmal zu Besuch, aber da war er nicht viel größer als unsere Quarta jetzt und die war damals noch gar nicht da.

 

Entsprechend war natürlich die Reaktion unserer Damen. Eboli als Stubenälteste erklärte ihm gefährlich knurrend, dass so ein Halbstarker hier nicht unbedingt gerne gesehen sei und machte sich für die Dauer seines Besuches unsichtbar. Ilva inspizierte ihn auf bekannte Art be-tont desinteressiert und hielt ihn mit ihrer, für solche Fälle eingeübten, schon fast beleidigenden Arroganz auf deutlichen Abstand.  Unsere immer freundlich-fröhliche Monia war zunächst etwas überrascht von Größe und Temperament dieses windschnittigen Artgenossen, aber mit einer stets spürbaren leichten Vorsicht kam sie gut mit Lennox zurecht. Ihre Tochter Quarta, in unserem Rudel sonst immer die mit der größten Klappe, hielt sich die meiste Zeit ganz betont im Windschatten ihrer Mutter auf und fiel sofort immer in die niedrigste Gangart, wenn der Große ihr zu nahe kam.

 

Im Großen und Ganzen verlief dieses Treffen für Monia vielleicht etwas erschöpfend und für ihre Tochter Quarta ganz bestimmt, aber immer regelkonform, völlig ohne Aggressivität und so auch ohne den geringsten Schaden für die Beteiligten. Und einmal mehr war zu beobachten, wie ein Rudel – in diesem Falle Großmutter Ilva, Tochter Monia und Enkelin Quarta – normal und sehr natürlich interagiert.

 

Lennox überdrehte nämlich nach einiger Zeit etwas im jugendlichen Überschwang, ausgerechnet unserer Kleinsten, unserer Quarta gegenüber, so dass Mutter Monia sich gezwungen sah, beruhigend einzugreifen. Was Lenny allerdings irrtümlich als Aufforderung ver-stand, noch mehr aufzudrehen, so dass auch Monia recht schnell an ihre Grenzen kam. Als ich überlegte, dort vielleicht einzugreifen, kam mir unsere Ilva tatsächlich zuvor, um Tochter und Enkelin zu unterstützen.  Auf einmal stand sie zwischen ihren Nachkommen und dem aufgedrehten Halbstarken – selbstbewusst, steifbeinig, angespannt, mit waagerecht gehaltener Rute, man drehte sich auch zwei-, dreimal umeinander, kein Ton war zu hören, aber dann war wahrhaftig auch Ruhe.

 

Sie wird ihm schon ins Ohr geflüstert haben, welche Regeln ab sofort zu befolgen sind, und da auch wir Menschen der Meinung waren, es sei genug getobt worden, beendeten wir die Sportstunde und begaben uns in die Küche. – Wir Menschen für Kaffee und Kuchen und die Vierbeiner für je ein Stück Trockenpansen – und alles blieb friedlich.

 

 

 

03. Februar 2022

Am vergangenen Sonntag besuchte uns Pepe (Folletti di Tartufo Pulce D` Aqua), unser blonder Wasserfloh. mit seinem Personal - und wir haben wirklich gestaunt. Wie nicht anders zu erwarten, ist er inzwischen eher weiß als blond - bis auf die Ohren - aber er ist wahrhaftig lange nicht mehr so spargelig wie bei seinem letzten Besuch - schon ein richtig großer Junge mit breiten Schultern und mit seinen sieben Monaten fast genau so groß wie seine auch nicht gerade kleine Mutter Eboli. Aber ganz wichtig, er hat sein ausgesprochen freundliches Gemüt behalten und ist ein kontaktfreudiger, umgänglicher Familienhund - wenn auch sich die nahende Pubertät gelegentlich bemerkbar machte. Jedenfalls fand unsere Quarta in ihm einen endlos duldsamen Spielpartner und Beschäftigungstherapeuten - und wir wunderten uns einmal mehr, wie unkaputtbar, unverwüstlich und ausdauernd unsere Jüngste ist.

 

Wir Menschen waren also von Hundebetreuung jeglicher Art befreit, konnten uns aufs reine Beobachten beschränken und etliche schöne Stunden genießen. Mit gleitendem Übergang vom sonntäglichen Nachmittagskaffee zum Abendessen, unterstützt von einer Vielzahl "Schmeckewöhlerchen" und der einen oder anderen oder auch mehreren Flaschen Wein. So war es denn kein Wunder, dass der Abend recht lang wurde und das gemeinsame Frühstück am Montagmorgen endsprechend später stattfand. Danach verabschiedeten sich Pepe und sein Personal, um mit dem Wohnmobil nach einem Schlenker über den Großen Inselsberg in Thüringen wieder in den heimaltlichen Westerwald zu reisen. Fast noch schöner und unterhaltsamer als unsere Hundeleidenschaft ist doch der Umstand, dass man dadurch fast ausschließlich nur nette Menschen kennen lernt und sich bei deren Abschied schon wieder auf ihren nächsten Besuch freut!

 

Bei der Gelegenheit: Heute haben wir die Ahnentafeln für unseren letzten Wurf erhalten. Über das Wochenende werden wir sie vervollständigen, versandfertig machen und am Montag per Einwurfeinschreiben verschicken.

20. Januar 2022

Monia schaut hier leicht nachdenklich, was sicher daran liegt, dass sie darauf hofft, vom Tisch könnte Essbares herunterfallen. Denn sie hat wohl noch nicht verinnerlicht, dass die täglichen Futterrationen deutlich kleiner werden mussten, seit der Nachwuchs aus dem Haus ist. Gut, sie arbeitet ja noch intensiv an der Erziehung ihrer Tochter Quarta, aber das ist doch kein Vergleich mit dem, was sie vorher am Hals hatte.

 

Gut, wenn man da zuschaut, und das kann dauern, immer auch mehrmals am Tag, das zehrt schon an den Kräften. Aber gerade als junge Mutter sollte man es schon begrüßen, weil durch den so gegebenen Kalorienabbau die Figur nur gewinnen kann. Und immerhin nimmt ihr Oma Ilva gelegentlich auch einen Teil der Arbeit ab. Es deutet sich sogar ganz zart an, dass die Uroma ("Glockgrandmother", wie ein Klassenkamerad vor Jahrzehnten mal ins Englische übersetzte.) Eboli Interesse für die Urenkelin entwickelt. Gestern ließ man sich erstmalig ausgiebig vom Nachwuchs beschnuppern und schnupperte auch ausgiebig zurück - ohne zu knurren. Na, wer sagt ´s denn . . .

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