Neues

aus dem Zwinger "Folletti di Tartufo"

 

 

 

14. Mai 2018

 

 

In die "Villa Folletti di Tartufo" ist wieder Ruhe eingekehrt, der K-Nachwuchs ist bis auf Kyra bei den neuen Familien, die Wurfbox und der Innenauslauf sind zurückgebaut, das Hundewelpenzimmer sieht wieder aus wie ein ganz normales Hundezimmer. Mutter Eboli und Tante Arubi scheinen darüber auch ganz zufrieden zu sein. Aber wie immer bei solchen Gelegenheiten sehen wir Menschen das mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

 

Mit dem lachenden Augen, weil wir sicher sind, mit den neuen Familien die richtigen für unsere Welpen gefunden zu haben, was die ersten Rückmeldungen und Fotos auch bestätigen. Aber natürlich auch, weil die Arbeit jetzt sehr viel weniger geworden ist - nicht mehr mehrfach am Tag den Auslauf reinigen, bei "Freigang" auf dem Grundstück mit Argusaugen darauf achten, dass der unternehmungs-lustige Nachwuchs nicht vielleicht doch ein passendes Loch im Zaun findet, dass nicht vielleicht ein Habicht so einen Mini-Lagotto für ein Kaninchen hält, dass nichts Ungenießbares gefressen wird, dass die lieben Kleinen der Tante Arubi nicht zu sehr auf den Keks gehen. Denn dann könnte vielleicht schon mal ein Ohr perforiert werden, was bisher allerdings noch nicht geschehen ist.

 

Mit dem weinenden Auge, weil man sich doch sehr an das bunte, putzige Gewusel gewöhnt hat. Und weil man sich bei jedem der Welpen, den man gerade auf dem Arm hat, mit dem man sich näher bechäftigt, vorstellt: Ach ja, warum nicht, den oder die könnten wir eigentlich auch behalten. Vor allem auch wenn man - gerade beim Abschied - in diese lieben, freundlichen, offenen Gesichter schaut, in diese dunklen Knopfaugen, die ihr Babyblau schon verloren haben. Durch die man bis tief in die großen Seelen dieser kleinen Hunde schauen kann, in denen man das grenzenlose Vertrauen erkennt, das sie uns Menschen entgegen bringen. Sie spüren zwar, dass sich jetzt etwas ändert, aber das beunruhigt sie nicht, weil sie uns und damit auch den neuen Menschen vertrauen. Warum auch nicht, bisher waren ihre Erfahrungen ja auch immer positiv.

 

Am vergangenen Dienstag verabschiedete sich als Erster Kosmos von uns, der jetzt Kopper genannt wird und in der Nähe von Neuss am Niederrhein lebt. Am Mittwoch folgte ihm Kalimero, der nun auf den Namen Snoopy hört und Ostwestfale wird, weil er künftig in der Nähe Paderborns lebt. Beide also keine "Hessischen Schweizer" mehr, sondern Flachland-Tiroler, die schon am Mittwoch sehen, wenn am Sonntag Besuch kommt. Am Donnerstag-Vormittag verabschiedete sich Kamillo zu einer Vatertagstour nach München, von der er sicher nicht mehr zurückkommen wird. Da könnte man fast neidisch werden. Am Nachmittag wurde Kani abgeholt, sie heißt jetzt Coffee - na klar, denn ihre neuen Menschen sind IT-Profis - wohnt jetzt in Mühlheim an der Ruhr und hat bereits Verwandtschaft in der Nähe. Am Freitag war Karlo an der Reihe, die Abholdelegation bestand aus den zwei künftigen Dienstboten und Beppo. - Beppo? - Der heißt mit vollem Namen Folletti di Tartufo Giuseppe Garibaldi, ist ein gut gelungener, freundlicher Lagotto-Rüde, ein Sohn aus dem G-Wurf unserer Aletta und damit ein leiblicher Onkel von Karlo. Das wird bestimmt ein unschlagbares Gespann - obwohl, hier interessierte Beppo sich nur für das junge Fräulein Ilva und hat heftig mit ihr geflirtet.

 

Jetzt bleibt uns noch für knapp vierzehn Tage die "bunte" Kyra, die sich ganz schön umstellen musste. Unter ihren Geschwistern hatte sie die größte Klappe und den größten Appetit. jetzt, als vorübergehendes Mitglied des "Kernrudels", ist sie das letzte Glied in der Rang-folgekette und muss erst die drei "alten" Hunde um Erlaubnis fragen, wenn sie beispielsweise einen herumliegenden Kong annektieren will. (Uns Menschen fragt ja sowieso keiner.) Aber sie hat wenigstens die noch jugendliche Ilva als ständige Betreuerin und Ratgeberin, die Beiden hängen fast den ganzen Tag zusammen. Dafür ist das Mädel abends rechtschaffen müde und schläft schon die ganze Nacht in ihrer Box durch. An der Stubenreinheit müssen wir noch arbeiten, bis jetzt ist sie anscheinend der Meinung, ihre Geschäfte im Haus erledigen zu müssen, weil sie draußen dafür zu wenig Zeit hat.

 

 

 

06. Mai 2018

 

 

Heute beginnt die neunte Lebenswoche unseres K-Wurfes, also die letzte Lebenswoche bei uns. So werden die folgenden Bilder auch die letzten sein, die unser komplettes Rudel zusammen zeigen. Das bedeutet bei uns Menschen natürlich schon einen leisen Hauch von Wehmut, aber auch die Gewissheit, dass das unser Leben wieder etwas ruhiger wird. So großartig das auch ist, immer wieder in diese hübschen, offenen Gesichter mit den vertrauensvoll fragenden Augen zu schauen, diesen wunderbaren kleinen Hunden beim Spiel und bei der Erkundung des Lebensraumes, der Steigerung ihrer Fähigkeiten zuzuschauen - sie nehmen einen schon ganz schön in Anspruch!

 

Die größte Geduld zeigt tatsächlich die "ältere Schwester" Ilva mit ihnen, die sich stundenlang mit den Minis beschäftigt. Die "Tante" Arubi ist wohl am Ende ihrer Geduld angelangt, denn heute hat sie den einen oder anderen aus dem Nachwuchs schon mal kräftig zusammen gefaltet. Auch Mutter Eboli reagiert immer häufiger recht unwirsch: "Was wollt ihr - an die Milchbar? - Die ist geschlossen, wendet euch wegen Futter an unser Personal!" - Aber die fürsorgliche Mutter kann sie doch nicht ganz verleugnen. Wenn eines der Kinderchen zu wehleidig quietscht, weil ihm ein anderes zu heftig ins Ohr gezwickt hat, oder die Tante Arubi einen lästigen Rabauken mal im Genick packt, dann ist Muttern aber ganz schnell zur Stelle. Der Schreihals wird gründlich auf Schäden überprüft und von vorne bis hinten zum Trost gründlich abgeleckt. So geht eben Tränen trocknen bei Hunden. 

 

Nach einem langen sommerlichen Tag mit viel Bewegung auf dem ganzen Grundstück, war der Nachwuchs am Abend rechtschaffen müde, schaffte es aber trotzdem noch und einmal mehr in Rekordzeit, die Abendmahlzeit rückstandsfrei zu vertilgen - und jetzt wird schon seit Stunden geschlafen und geträumt.

 

 

02. Mai 2018

 

Ohne Worte - nur ein paar Fotos von der "1.-Mai-Wanderung" des Folletti di Tartufo-Rudels - ein gelungenes "Event"!

 

 

 

29. April 2018

 

Heute gibt es nur eine eher laienhafte, aber fröhliche Fotodokumentation über den Beginn von Freundschaften zwischen ein paar kleinen, aber handfesten Lagotti und nicht mehr so ganz kleinen, aber ebenfalls handfesten Jungen, die sich auf das kommenden Zusammenleben mit ihrer künftigen "Schwester" Kyra, gen. Mimi vorbereiten.

 

Die regelmäßigen Wochenendfotos und die aktuellen Gewichte gibt es morgen, heute hat die Zeit oder auch die Energie nicht mehr gereicht.

 

 

26. April 2018

 

Am Dienstag bekamen die Welpen ihren ersten richtigen Fleischknochen und wir machten eine Beobachtung, die uns doch etwas er-staunte. Gut, die dicke Kyra wird nicht grundlos so von uns genannt - sie weiß schon wie man sich durchsetzt und genug abbekommt und man sieht es ihr auch an. Aber dass sie offenbar schon von Bert Brecht gehört hat, "Erst kommt das Fressen und dann die Moral", hat uns doch überrascht. Sie hat diesen Knochen mit Zähnen und Klauen verteidigt, ihre Geschwister angeknurrt und angeblafft wie eine Große und gelegentlich auch richtig weggebissen. Nur ihre kleinere Schwester Kani leistete bis zum Ende Widerstand. Die vier Jungens gaben schnell auf und beobachteten lieber aus sicherem Abstand. - Wir sind gespannt, Kyra kommt in eine Familie mit drei Jungen im besten Jungenalter. Wer bleibt da wohl Sieger?

 

Erst als wir das Mädel in die Wurfbox steckten, was ihr überhaupt nicht passte, konnten ihre Geschwister sich näher und ungestört mit dem Knochen beschäftigen, aber dann war er auch recht schnell uninteressant - und der eher schmusig veranlagte Kalimero wollte sowieso nur die ganze Zeit nur raus und auf den Arm.

 

19. April 2018

 

Heute mal wenige Worte und viele Fotos. Was für ein Tag - nichts wie raus in den Garten und in die Sonne! Erst mähte der Chef den Rasen und die Welpen waren im großen Auslauf, dann stand den Kleinen das ganze Grundstück zur Verfügung und sie haben es weidlich genutzt. Auch die drei Großen waren natürlich dabei, wobei die "Tante" Arubi eher wenig mit dem Nachwuchs im Sinn hatte und ihn sich mit beeindruckendem Knurren weitgehend vom Hals hielt. Auch die Mutter Eboli war eher wenig von den Aktivitäten ihrer Kinder begeistert. Umso bemerkenswerter finden wir das unermüdliche Interesse der älteren Schwester Ilva, die sich die ganze Zeit mit dem Nachwuchs-Sextett beschäftigte. Das Mädel ist nicht nur überhaupt ein ganz toller, liebenswerter Hund, sondern offenbar auch das geborene Kindermädchen. Am Abend dann, so nach 18.00 Uhr war der K-Wurf total platt und man hat so gut wie nichts mehr von ihm gehört.

 

 

15. April 2018

 

Inzwischen waren unsere Welpen natürlich schon einige male im "Außengehege", wobei man das Wetter gut im Auge behalten muß. Immer wieder Regenschauer oder gar ganztägiger Dauerregen, der Wechsel zwischen recht warmen sonnigen Abschnitten oder längeren kühlen Schattenphasen durch ziehende Wolkenfelder und natürlich dass immer wieder nasse Gras, von dem die Zwerge nasse Bäuche kriegen - und Erkältungen wollen wir doch vermeiden. Aber bis jetzt geht es ihnen richtig gut und nach erstem leichten Zögern genießen sie immer die von ihnen selbst noch sehr "unberührte Natur".

 

 

 

06. April 2018

 

Vier Wochen sind die Welpen jetzt alt und der Bewegungsdrang des Tartufo-Sextetts wird immer größer. Klar, in dem Alter verlassen ja auch ihre wilden Verwandten die Geburtshöhlen. Also haben wir zum üben erstmal den Innenauslauf aufgebaut. Dann das "Flugloch" geöffnet und ruckzuck stürzte sich die wilde Meute ins "Freie". Wobei Kamillo und Kyra gehörten wieder mal zu den Schnellsten, diese beiden "Bunten" scheinen wahrhaftig die lebhaftesten dieses Wurfes zu sein. Zwei Braune hingegen ließen sich recht viel Zeit und es musste ein klein wenig gut zugeredet werden, aber dann standen sie ihren Geschwistern in nichts nach.

 

Von kurzen Nickerchen abgesehen war der Nachwuchs den ganzen Tag auf den Beinen und am Abend waren sie dann total platt, hatten aber auch richtig Kohldampf. Die Vorspeise gab es bei Muttern an der Milchbar und den Hauptgang aus der Gemeinschaftsschüssel. Bis auf mikroskopische Reste - Mutter Eboli, die diese immer vertilgen darf, schaute etwas enttäuscht - wurde alles verputzt. Aber die müden Kleinen verzichteten dann doch auf die, nach dem Futtern sonst üblichen, fünf bis zehn Spielminuten, bildeten einen Haufen und fielen in einen festen Schlaf. Auch den Rest des Abends herrschte auffällige Ruhe. Morgen kommt dann die zweite Stufe und und es geht raus in den Garten.

 

06. April 2018

 

Vier Wochen sind die Welpen jetzt alt und da ist natürlich nicht mehr nur futtern und schlafen angesagt, inzwischen gibt es auch schon mal ernsthaftes Kräftemessen. Na ja, ist erstmal nur heiße Luft, Zähne gibt ´s ja noch keine.

 

 

05. April 2018

 

 

Getreu dem alten Lenin-Spruch "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!" werden unsere Welpen täglich gewogen, um ihre Entwicklung auch gewichtsmäßig im Auge zu behalten. Nachdem der Nachwuchs gestern den dritten Tag hintereinander die tägliche Gewichtszu-nahme etwas reduziert hatte, haben wir heute zum ersten Mal dazu gefüttert.

 

Wie schon beim letzten Wurf fiel uns auch dieses Mal wieder auf, wie schnell die Zwerge begreifen, um was es dabei geht. Zwei, drei Handgriffe reichten aus, um der kompletten Truppe zu zeigen, worauf es ankommt. Bei früheren Würfen dauerte es schon mal zwei bis drei Tage, bis auch der Letzte begriffen hatte, was Sache ist. Kann es denn sein, dass Hunde von Generation zu Generation klüger werden? Dann wäre das ja genau anders herum als . . .

 

02. April 2018

 

Für diese Woche haben wir den Welpen innerhalb der Wurfkiste etwas mehr Bewegungsmöglichkeit angeboten, mit dem stillen Hintergedanken, dass sie den hinteren Teil weiter zum Schlafen benutzen, und im vorderen Teil nicht die Zeitungen lesen, sondern ihr Geschäft darauf verrichten. Ihr Bewegungsdrang nimmt jetzt rasant zu und wie sie das kleine Hindernis überwinden müssen, haben sie sofort kapiert. Mit den "Geschäften" wird das nach unserer Erfahrung wohl nicht so funktionieren.

 

Am Ende dieser Woche werden wir den Innenauslauf installieren, in der stillen Hoffnung, dass sich das Wetter jetzt ebenfalls rasant bessert und die Welpen den größten Teil des Tages hinaus ins Freie und den Frühling können.

 

Drittletztes Bild von vorne nach hinten: Ida, Ilva, Arubi - letztes Bild von links nach rechts: Ilva, Arubi, Ida

Natürlich kontrolliert Mutter Eboli, ob die Erweiterungsmaßnahme ihren Ansprüchen genügt und erklärt den Welpen dann, wie das so mit der Hygiene ist, wo sie künftig zu schlafen haben und wo sie ihre Geschäfte erledigen müssen. Vermutlich wird sie nicht viel mehr Erfolg haben als wir und wir werden alle immer hinterher sein müssen, um den Mindeststandard wenigstens einzuhalten.

 

Die hundliche Verwandtschaft interessiert sich natürlich ebenfalls für den Navchwuchs und jetzt lässt Eboli das auch zu. Während der ersten anderthalb Wochen hätten die "Gaffer" noch mit ernsthaften Konsequenzen rechnen müssen. Ilva interessiert sich von Anfang an sehr für ihre "Geschwister der zweiten Auflage" und schaut regelmäßig nach ihnen, aber auch die "Tante" Arubi kümmert sich sehr. Noch eine Woche weiter und die Beiden werden bei der Kindererziehung wohl kräftig mitreden wollen. Eboli wird ´s freuen, wenn ihr ein wenig Arbeit abgenommen wird und Ilvas Schwester Ida ist dann schon wieder zuhause im Rheingau.

 

26. März 2018

 

Vor lauter Hundenachwuchs hätten wir fast vergessen, dass wir seit dem vergangenen Donnerstag für vierzehn Tage einen Pensions-gast haben - Ida (isabella), die Wurfschwester unserer Ilva. Wir konnten uns noch gut an ihren Besuch im vergangenen jahr erinnern, deshalb standen uns zunächst die Haare etwas zu Bergen, als uns das angetragen wurde. Zu zweit waren damals aus den beiden Knallfröschen regelrechte Polenböller geworden, nur dummes Zeug im Kopf! Doch wir sind angenehm überrascht, genau wie unsere Ilva hat sich Ida ebenfalls zu einer liebenswerten, verschmusten, gut erzogenen jungen Hundedame entwickelt. Die Beiden beschäftigen sich viel miteinander, aber man muss als Mensch nicht mehr befürchten, umgerannt zu werden. Auch unsere "alten" Hunde sind ganz zufrieden. Unten die ersten Fotos und später gibt es bestimmt noch mehr zu berichten.

Manchmal ist es zum verzweifeln - da fährt eine junge Frau aus Baden-Würtembergs Süden mit dem Auto vier Stunden zu uns nach Nordhessen, und natürlich auch wieder zurück, um sich unsere Kyra für ihre Familie, ihre Kinder zu sichern. Die Chemie zwischen uns Menschen stimmt auf Anhieb und das kleine bunte Hundemädel wird sofort ins Herz geschlossen. Wieder zuhause erfährt die glückliche künftige Lagotto-Besitzerin, dass sich ein Familienmitglied bei einem Sturz so schwer verletzt hat, dass ein langer Krankenhausaufenthalt mit anschließender Reha erforderlich ist. 

 

Da kommt ein neunwöchiger Welpe, der den ganzen Tag Aufmerksamkeit und Zuwendung braucht, natürlich zum völlig falschen Zeitpunkt. Wir alle waren ein wenig traurig, denn es hätte wirklich gut gepasst, und die Kinder müssen nun von der Mutter getröstet werden. Vielleicht klappt es bei unserem nächsten Wurf oder später bei einem anderen Züchter.

 

Unsere Kyra ist jetzt aber wieder zu haben und sucht eine ähnlich tolle Familie.

 

 

25. März 2018

 

Heute gibt ´s nur eine Kurzfassung des Wochenend-Reports, denn wir hatten Samstag und Sonntag "Welpengucker"-Besuch, was ja viel Zeit kostet, die dann natürlich von der HP-Bearbeitung abgezogen werden muss. Wir sind ja schließlich Rentner, da ist Beschäftigung zwar ganz schön, darf aber natürlich nicht mehr in Arbeit ausarten und braucht entsprechende Erholungspausen.

 

Nein, im Ernst, es waren zwei wunderbare Tage, wir hatten Gesellschaft von netten Menschen, die wir zum Teil schon kannten, haben unsere Beziehungen  vertieft und viel über Hunde geredet. Dabei stellten wir wieder einmal fest, dass es immer klappt - bei jedem unserer Würfe finden wir immer genau die passenden Menschen für unsere Welpen, bei denen wir sicher sein können, für ein ganzes Hundeleben die Richtigen gefunden zu haben.

 

Ja, vier aus unserem Tartufo-Sextett haben über ´s Wochenende bereits ein neues Zuhause gefunden - Kalimero wird Mitte Mai nach Ostwestfalen ziehen, Kosmos an den Niederrhein, Kani an die Ruhr und Kyra in des Schwabenländles Süden. Da muss sie natürlich schnell das erste schwäbische Gebot lernen: "Was sich bewegt wird gegrüßt - was sich nicht bewegt wird geputzt!" - Aber auch Kamillo und Karlo werden in der kommenden Woche ihr künftiges Personal kennen lernen.

 

Jetzt noch ein paar aktuelle Fotos und morgen die Tabelle mit den aktuellen Gewichten und weitere Fotos und Informationen.

Die Welpen sind jetzt zwei Wochen alt, sind prächtig im Futter und Eboli ist wie wir der Meinung, dass sie jetzt aus dem Gröbsten raus sind. Tochter Ilva und Tante Arubi dürfen also auch schon mal einen Blick auf den Nachwuchs werfen und selbst der fremde Besuch darf in die Wurfkiste greifen. Warum auch nicht, die Chefs sind ja dabei und dann ist das wohl so in Ordnung. Am Ende aber hat man den Eindruck, dass Eboli der Meinung ist, der Nachwuchs brauche jetzt seine Ruhe und sie setzt sich demonstrativ vor den Eingang des Kinderzimmers.

 

 

 

22. März 2018

 

Hier auf die Schnelle ein paar aktuelle Fotos. Die Welpen sind jetzt fast zwei Wochen alt und alle haben die Augen schon mehr oder weniger offen - diesmal die Jungens zuerst, sonst sind die Mädels immer vorne. Die ersten versuchen auch schon "richtig" zu laufen und nicht mehr wie Seehunde auf dem Bauch zu robben. Aber immer noch verschläfen sie den größten Teil des Tages.

 

 

18. März 2018

Der Winter ist zurück - im Moment 6 Grad minus, in der Nach 12 Grad minuns. Da können unsere Kleinen richtig froh sein, ein gemütlich warmes Zimmer zu haben. Als junge Wölfe in der Lüneburger Heide würden sie jetzt wohl heftig mit den Zähnen klappern, die sie noch nicht haben. Dem Tartufo-Sextett geht es dagegen richtig gut, sie sind schon recht lebhaft und gut im Futter. Die beiden Schwersten kratzen bereits an der 1.000 Gramm-Marke. Der Mutter Eboli merkt man an, dass es ihr zweiter Wurf ist. Sie nimmt das Ganze deutlich gelassener als beim ersten und seilte sich in den letzten Tagen der ersten Woche schon ein paar Mal ab, um am üblichen Familienleben teilzunehmen. Das war beim ersten Wurf völlig undenkbar, aber sie versorgt den Nachwuchs trotzdem vorbildlich und beobachtet immer aufmerksam, aber gelassen, was wir mit ihm anstellen.

 

Dass die Welpen nicht in der Mitte der Wurfkisten, direkt unter der Rotlichtlampe liegen, zeigt, dass es warm genug ist. Und dass sie meist zu zweit oder dritt liegen, ist dem Wunsch nach Körperkontakt geschuldet. Das behalten sie auch ausgewachsen bei und wenn man da mitmacht, werden sie zu regelrechten "Kampfschmusern", was gelegentlich auch lästig werden kann - aber irgendwie immer das Herz wärmt.

 

 

15. März 2018

 

Heute morgen haben wir die Gelegenheit genutzt, als Eboli ihren Nachwuchs verlassen hatte, um im Garten ihre Geschäfte zu erledigen und sich mit Arubi über die Nachwuchsprobleme zu unterhalten. Wir haben die Welpen fotografiert und wie man sieht, sind sie alle wohl-genährt und zufrieden. Die beiden Schwersten wiegen 780 gr und haben damit ihr Geburtsgewicht innerhalb von sechs Tagen fast ver-doppelt. Aber auch die anderen sind ganz dicht dran.

 

Am Abend sind wir mit Eboli in die Tierklinik nach Mühlhausen / Thr. gefahren, weil wir der Meinung waren, dass sie zu starke Nachblu-tungen hat. So eine, diesmal auch recht anstrengende Geburt für die Mutter, ist ja nicht erledigt, wenn der letzte Welpe da ist. Der Orga-nismus braucht seine Zeit, um sich zu erholen, und schon deshalb ist es immer wieder bewundernswert, wie souverän die Hundemütter die Arbeit mit dem Nachwuchs bewältigen.

 

Die untersuchende Tierärztin konnte uns aber schnell beruhigen: Fieber messen und Temperatur im normalen Bereich - Ultraschall auch ohne Befund. Schon erstaunlich, was die Spezialisten in dem grauen Geflimmere alles erkennen. Was uns auch immer wieder berührt, ist die Gelassenheit, mit der unsere Hunde derartige Prozeduren über sich ergehen lassen. Die Chefin und der Chef sind ja dabei und kraulen einen ein wenig am Ohr, was soll da schon passieren. Es ist einfach schön, dieses Vertrauen zu sehen.

 

Das neu gegründete Tartufo-Sextett hat die rund drei Stunden ohne Mutter übrigens klaglos überstanden, sich dann allerdings gleich auf die Milchbar gestürzt. Morgen müssen wir die Namen der Bandmitglieder festlegen, denn am Samstag kommt die Zuchtwartin des VDH zur ersten Wurfabnahme und da muss alles komplett sein.

 

12. März 2018

 

Gestern war für uns kein guter Tag - eine der kleinen, weiß-braun gefleckten Hündinnen ist gestorben. Ihr Weg durch den Geburtskanal bei schon offener Fruchtblase hatte recht lange gedauert und dabei ist Fruchtwasser in die Lunge gelangt. Das geschieht während eines Wurfes hin und wieder und man muss dann versuchen, das Wasser durch kopfüber halten und absaugen wieder aus der Lunge zu bekommen. Das ist uns dieses Mal wohl nicht vollständig gelungen, obwohl es zunächst so aussah. Sie war genau so krekel und hat genau so fleißig getrunken wie ihre Geschwister. Aber am Montagmorgen lag sie tot in der Wurfkiste. Das hat uns sehr getroffen und wir fühlen uns ein wenig schuldig. 

 

Ein kleiner Trost ist, dass ihre sechs Geschwister putzmunter sind, sich oft und ausgiebig an Mutters Milchbar bedienen und jeder bisher pro Tag rund 50 gr zugenommen hat. Auch Eboli hat einen gesunden Appetit und sich offenbar vollständig von den Geburtsstrapazen erholt.

 

 

 

10. März 2018

 

Es ist geschafft - unser K-Wurf ist da!

 

Schon am Donnerstag war Eboli unglaublich unruhig, lief ständig hin und her auf der Suche nach irgendwelchen Höhlen, machte auch in der neuen Wurfkiste eine Liegeprobe. Am Freitag wurde es noch schlimmer, nur dass sie jetzt zwischendurch immer wieder für längere Zeit saß und stark hechelte. Den ersten Welpen hat Eboli dann um 18:45  Uhr unter Lilos Schreibtisch auf ein Hundekissen gelegt. Anschließend ließ sie sich aber überreden, das große Werk in der Wurfkiste fortzusetzen. Aber dabei gönnte sie sich zwischendurch immer wieder recht lange Pausen, so dass wir den letzten Welpen um 02:35 Uhr der total erschöpften Mutter an die "Brust" legen konnten. Vielleicht trügt die Erinnerung, aber Ebolis erster, unser I-Wurf, kam uns viel leichter und flotter vor.

 

Sie hatte zuletzt aber auch ein irres Gewicht zu schleppen - 22 Kilo zeigte die Waage gestern morgen, also eine Zunahme von rund 50 % ihres Normalgewichtes! Aus der Erfahrung ist davon auszugehen, dass man vor der Geburt etwa das doppelte Geburtsgewicht eines Welpen hat - gewissermaßen die Ware plus Verpackung, hier also der Welpe plus Fruchtblase, Fruchtwasser und Nachgeburt.

 

Bei unseren Lagotti sind 250 bis 300 gr schon ein sehr gutes Geburtsgewicht, häufig ist es aber bis zu deutlich weniger, eher selten viel mehr. Wir hätten also mit locker zwölf Welpen rechnen können - haben wir natürlich nicht, aber acht oder neun, die hatten wir schon erwartet. Das gab es bei Ebolis Mutter Aletta und Großmutter Dulcinea schließlich regelmäßig - und das stets ohne Hormonbehandlung!

 

Unsere diesmaligen sieben Zwerge waren aber gar nicht so zwergenhaft - die leichtesten drei hatten 310, 330 und 340 gr, die vier "dickeren" 370, 380, 400 und 410 gr, also ein Gesamtgewicht von 2,540 Kilo - plus "Verpackung" also rund 5 kg und damit rund 20 kg Gesamtgewicht Mutter und Nachwuchs. Die gestern morgen zusätzlich gemessenen 2 kg waren dann wohl das Ergebnis zu guten Futters.

 

Ach ja, das Wichtigste hätten wir beinahe vergessen - es sind vier Rüden, drei komplett braun und einer gefleckt, dazu drei Hündinnen, eine komplett braun und zwei gefleckt. Wobei die gefleckten Welpen sich vermutlich zu Braunschimmeln entwickeln werden.

 

 

 

04. März 2018

 

Dieser dicke Bauch ist fast nur noch in Rückenlage zu (er-)tragen - und dann am besten neben Frauchen auf dem Sofa - mit gaaaanz viel Zuwendung!

 

Am Mittwoch ist der 59. Tag von Ebolis Trächtigkeit und da könnte es auch schon los gehen. Von uns aus spricht nichts dagegen, denn die neue Wurbox ist fertig und wartet auf ihren ersten Einsatz. Die alte hatte immerhin zehn Würfe durchgestanden, es war ihr auch an-zusehen und deshalb ist sie bereits den Weg alles Irdischen gegangen. Und wir sind so was von gespannt . . .

 

01. März 2018

 

 

Ganz so schlimm ist es bei uns nicht -  aber morgens bei max. 11 Grad minus gibt ´s nicht nur kalte Füße, wenigsten haben wir fast keinen Schnee. Darüber kann unsere Eboli froh sein, denn wenn genug liegen würde, bekäme sie noch Probleme mit ihrem dicken Bauch.

Unsere werdende Mutter hat schwer zu schleppen an dieser Last - die ist aber auch heftig und kommt uns schwerer vor als bei ihrem ersten Wurf. Eboli hat aber auch einen Gang zurück geschaltet, bewegt sich nur noch ganz gemütlich, die Kellertreppe macht ihr sichtlich zu schaffen und wenn sie auf den Schoß will, müssen wir ihr helfen. Sie trägt es mit Leidensmiene und gibt uns deutlich zu verstehen, dass sie Unterstützung und vieeeel Mitgefühl braucht. - Was sie natürlich auch bekommt! Bei den reichlichen Streichelein-heiten spürt man ganz deutlich das Leben in ihrem Bauch, manchmal richtig in Serie. Der Nachwuchs scheint also wohl auf und auch der werdenden Mutter geht es gut - von den "Umständen" mal abgesehen.

 

Von heute an sind es sieben, vielleicht noch acht oder zehn Tage, also ist das Wochenende vom 10./11. praktisch ausgebucht. Wir sind sehr gespannt und können es kaum noch erwarten.

 

 

23. Februar 2018

 

 

 

Diese Meldung hätte schon vor einer Woche erscheinen müssen: Ebolis Besuch bei Cassanova war von Erfolg gekrönt. Es ist jetzt wirklich nicht mehr zu übersehen, dass Nachwuchs unterwegs ist, am Ende der fünften "Schwangerschafts"-Woche hatte sie schon fünf Kilo zugelegt und da ist noch einiges zu erwarten! So um den 8. bis 10. März herum wird der Nachwuchs das Licht der Welt erblicken und wir sind schon jetzt unglaublich gespannt - ob es wieder sieben Welpen werden oder gar mehr - bei diesem dicken Bauch! Oder auch, ob sie genau so werden wie die Welpen aus Ebolis erstem Wurf, ihre Tochter Ilva haben wir ja als großartiges Beispiel täglich vor Augen.

 

Gespannt sind wir auch, wie sich das Verhältnis zwischen den Beiden entwickelt, wenn Ilvas "Geschwister" da sind. Bis jetzt haben Mutter und Tochter nämlich ein sehr herzliches Verhältnis zueinander, wie wir es bisher noch nie erlebten, wenn wir einen Welpen behielten. Wo eine von den Beiden ist, ist die andere nicht weit und Eboli umsorgt ihre inzwischen einjährige Tochter immer noch, leckt ihr regelmäßig Ohren und Augen sauber und auch sonst interagieren sie sehr viel miteinander. Ebolis Mutter Aletta war da ganz anders - nachdem der Nachwuchs "abgestillt" war, hat sie sich nicht mehr für die Tochter interessiert, höchstens wenn es einen Grund gab, sie zusammen zu falten.

 

Bild unten: Eboli links, Ilva rechts

 

 

12. Februar 2018

 

Aus den Familien unseres J-Wurfes hat sich eine sehr rege WhatsApp-Gruppe gebildet, die fleissig miteinander kommuniziert.  Daraus ist nun eine Idee entstanden, die wir richtig gut finden - nämlich ein gemeinsames Wochenende für die J-Welpen, die dann auch ihren Anhang mitbringen dürfen.

 

Ein passender Ort wurde auch schon gefunden, nämlich kurz unterhalb der Edertalsperre, direkt am Affolderner See bei Hemfurt. Auch einen passenden Termin haben wir bereits - das Wochenende vom 22.06. zum 24.06.2018.

 

Der "Edertaler-Hof" ist geradezu ideal für ein Treffen von Hundefreunden - großzügige Platzverhältnisse und Zimmer, pro Zimmer bis zwei Hunde kostenfrei, Gemeinschaftsraum mit Grillmöglichkeit, eingezäunte Hunde-Spielwiese, direkter Zugang zum Affolderner See. Außer-dem gibt es günstige Stellmöglichkeiten für Wohnmobil und Wohnwagen.

 

Einen kleinen Haken gibt es allerdings bei dieser Sache. Die günstigen Preise gibt es für Gruppen ab 20 Personen (Erwachsene). Da kämen bei den sieben J-Welpen aber nur vierzehn zusammen. Zwei "Elternpaare" können außerdem auch nur für einen Tag kommen. Da haben wir uns gedacht, dass ist doch mal eine Gelegenheit, alte Freundschaften aufzufrischen, dass auf unsere HP zu setzen und auch die "Eltern" früherer "Folletti di Tartufo-Welpen" zu einem sicher unterhaltsamen und fröhlichen Wochenende zu animieren. Insgesamt stehen wohl achtzehn Doppelzimmer zur Verfügung, also ist nach oben reichlich Luft.

 

Wir würden uns riesig freuen, wenn der eine oder andere unserer Trüffelkobolde, sich entschließen würde, sein Personal an die Hand zu nehmen und dieses Wochenende mit uns zu verbringen. Auch landschaftlich lohnt sich das sicher - die Gegend um den Edersee ist einfach schön, der Edersee schlicht eine Perle und gleich um die Ecke, Schloss und Stadt Waldeck allemal eine Besichtigung wert und der Kellerwald ein uriges Wandergebiet. Man kann da durchaus mehr Tage als nur ein Wochenende verbringen.

 

Wer Interesse hat, melde sich bitte unter Tel.: 0152 52587745 bei Andrea König, die alles organisiert - oder eben auch bei uns, wir geben das dann weiter. Schön wäre es möglichst zeitnah, damit wir wissen wieviele Lagotto-Fans kommen werden und Andrea bald fest buchen kann. - Wie unten zu sehen ist, könnt Ihr euch über www.edertaler-hof.de ein wenig genauer informieren.

Wie schön, dass es keine Vereinsmeierei und schon gar keinen VDH braucht, um mit und an seinen Hunden viel Freude und Freunde zu haben. So macht uns unsere kleine Zucht immer noch richtig Spaß - zu sehen, wie aus ersten Bekanntschaften Freundschaften werden, wie sich, nun immerhin schon im achten Jahr, aus kleinen, knuddeligen Welpen liebenswerte, fröhliche Familienmitglieder und Kinder-Spielkameraden entwickeln, wie dadurch auch unter bis dahin einander wildfremden Menschen Beziehungen entstehen und am Abend, vielleicht sogar am Lagerfeuer, Hundegeschichten auszutauschen. Was bedeuten da schon schräge Ego-Trips von alternden Vereins-funktionären und deren Beziehungs-Kungeleien mit selbsternannten, machtgeilen Verbands-Oligarchen? - Einfach abhaken, gar nicht mehr ernst nehmen!

 

 

04. Februar 2018

 

Am vergangenen Mittwoch wurden die Schäden beseitigt, die Friederike hinterlassen hatte. Schade eigentlich um den schönen Baum, und ziemlich kahl jetzt diese Ecke. Aber wir sind schon dabei, wieder aufzuforsten. Unsere Hunde finden den Zustand allerdings ganz gut, können sie doch jetzt die Nachbarschaft kontrollieren, ohne sich vorher durchs Unterholz schlagen zu müssen. Der Chef sieht das mit gemischten Gefühlen, muss er doch jetzt jede Menge Holz hacken. Er stellt sich dabei halt den einen oder anderen Intimfeind vor, dann geht es flott von der Hand - und in zwei Jahren wandert ´s in den Kachelofen.

So ein Windbruch ist ja - Gott sei Dank - nur ein recht kleines Übel. Wie wir inzwischen wissen, kann da alleine schon die bloße  Mitglied-schaft in einem Hundeverein, das viel größere sein, ohne dass man da weder die Ursache ist, noch überhaupt einen Einfluss darauf hat. Gut, dass man die Hunde als Trost hat, die sehen selbst die engsten Beziehungen rein selbstlos und völlig unparteiisch. Sie schaffen uns durch ihre Beziehungsfähigkeit neue und liebe Freunde - und wenn man sich ein bisschen darauf konzentriert, macht das auch die mieseste Geschaftelhuberei im deutschen Vereinsunwesen allerhöchstens zweitrangig. - Deshalb zeigen wir unten einige Fotos aus diesem Freundeskreis, die uns immer wieder viel Freude bereiten und uns darin bestärken, diese Liebhaberei trotz der damit verbun-denen Vereinsmeierei weiter zu pflegen. - Die ersten vier, uns zugeschickten Bilder wurden von einer professionellen Fotografin gemacht.

 

 

20. Januar 2018

Wenn uns Friederike nicht heimgesucht hätte, gabe es kaum etwas zu berichten. Diese stürmische Dame hat doch glatt den größten Baum auf unserem Grundstück flach gelegt - Gott sei Dank ohne größeren Schaden anzurichten. Irgendwann in den nächsten Tagen wird er auf Ofenlänge geschnitten und in zwei, drei Jahren landet er dann im Kachelofen. Auch Internet und Telefon wurden im hiesigen Bereich ziemlich zerbröselt und wir waren für zwei Tage nahezu von der Außenwelt abgeschnitten.

 

Unsere Hunde fanden die stürmische Friederike ganz interessant, es war ja auch durchaus beeindruckend, was sich da im Garten auf einmal alles bewegte - so unsere Regentonne nebst Deckel und Sockel, die auf einmal ganz woanders herumlagen und dann eben dieser schräge Baum, das musste gründlich untersucht werden . . .

 

Ach ja, unser Nesthäkchen Ilva ist inzwischen zum ersten Mal läufig geworden - mit elf Monaten, wogegen ihre Wurfschwestern das alle schon lange hinter sich haben. Mutter Eboli hatte ihr vermutlich klar gemacht, dass auch unter Hunden nicht nach der Schönheit, sondern nach dem Alter geht.

 

 

09.Januar 2018

 

Das neue Jahr hat ganz vielversprechend angefangen - unsere Eboli wurde, wie von uns nicht anders erwartet, fahrplanmäßig läufig. So konnten wir unsere Absicht wahr machen, unseren I-Wurf, der wirklich richtig gut geraten ist zu wiederholen. Am gestrigen Montag luden wir also unsere Hunde ins Auto um Ebolis Bräutigam Cassanova zu besuchen. Als die Dame erkannte, wo sie gelandet war, schien sie zunächst nicht sonderlich begeistert, aber dann ging es doch ganz zügig zur Sache, man war sich ja nicht mehr fremd. So wie es aus-sieht können wir also gegen den 10. März mit Lagotto-Nachwuchs rechnen. - Dass der wieder richtig gut wird, davon sind wir überzeugt. Unklar ist hingegen, wo und wie dieser kommende Wurf offiziell registriert wird, denn derzeit laufen im "organisierten Hundewesen" Aktionen, die man selbst als gutmeinender, positiv eingestellter Mensch nicht unbedingt als lupenrein bezeichnen möchte.

 Cassanova Fantazja Gorska

 Folletti di Tartufo Eboli

 

Hier noch ein paar Weihnachtsgrüße von den I- und J-Würfen und nur für eine Weile noch unkommentiert Bilder aus dem vergangenen Jahr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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